v. polenz.
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desselben Jahres verkaufte er das höckersche Lehngut zu Wölkau an denStadtschreiber in Bischofswerda Adam Gottlob Zwirner.
Nun vereinigte sich Wolfgang haubold v. p- mit Frau Maria Doro-thea v. Damnitz und Johann Christian v. heldreich im Jahre 1712 zumAnkauf der Meißnischen Güter pietzschwitz von Bautzen),
Semmichau (^V8>V von Bautzen), Zockau (^V8>V von Bautzen, 8 vonSemmichau) und Großhähnchen (>V von Bautzen, blO von Bischofs-werda). Sie erwarben diesen Güterkomplex vom Grasen Friedrich Vitz-thum v. Lckstädt. Im Teilungsrezeß vom 22. Mai 1712 fiel Pietz sch-witz an Wolsgang haubold; er verkaufte Gut und Dorf pietzschwitzim Jahre 1714 für 11000 Taler an Martin König. — Endlich kaufteWolsgang haubold noch im Jahre 1714 das Gut Kleinsörstchen (V^8>Vvon Bautzen) nebst Siebitz (88^V von Kleinsörstchen) und preßke(M8V^ von Kleinsörstchen) von Joachim Heinrich v. Leubnitz für 18 800Taler und 300 Taler Schlüsselgeld h. Am 23. August 1714 wurde erbelehnt. Wolsgang haubold starb am 5. (Oktober 1715 und wurde am11. Oktober in Göda begraben'h.
Vermählt war er mit Johanna Lrdmuthe v. Schönfeldt, dieihren Gatten überlebte.
Wolsgang haubold hatte folgende Kinder h:
1. Tatharina Brigitta, * und get. 26. April 1703, begrabenin Göda 1. Mai 1703, Alter 4 T.
2. Johanna Lrdmuthe, get. 14. April 1704, begraben inGöda 19. Juni 1707.
3. Thristian Dietrich. Siehe unten S. 446.
4. Hans Friedrich, * 14., get. 16. September 1706 in
Lottbus.
5. Hans Thristoph, get. 20. Oktober 1707 in Göda.
6. Tarl Gottlob. Siehe unten S. 446.
7. Siegfried Augustus, get. 22. August 1712 in Göda.
8. Lrnst Ferdinand. Siehe unten S. 447.
9. Johanna Tugendreich, get. 10. September 1715 in Göda.
10. Johanna Louise, * 1710, h zu Elstra 26. Oktober 1788h.
Vormund der Kinder war Lrnst Ludwig Freiherr v. Stein zumAltenstein aus Neukirch. Die Witwe Wolsgang haubolds, Frau JohannaLrdmuthe, erklärte sich bereit, Kleinsörstchen nebst einem von ihremGatten dazu erkauften Stück Holz am schwarzen Berge in Nothnaußlitz(>V8V^ von Kleinsörstchen, biO von Bischofswerda) zu übernehmen,worauf im Jahre 1717 das Dscreturn alienatoriurn erging. Am2. Juni 1717 wurde sie mit dem Gute belehnt. Im Jahre 1718 suchte
tz Folgende Onora rsuliu lasteten auf llleinförstchen: 4 Tlr. l7 Gr. 9 Pf. zujeder Mundgutsteuer, l Tlr. 4 Gr. zu jeder Nauchsteuer, l Fuß und Nagel zumMtterpferde.
'tz Vierteljahrsschrift für Mappen- ic. -Kunde, XXI (1893), 5. ll3.
Ebenda, auch Lehnsakten llleinförstchen.
tz vresdn. wöchentl. Frag- und Anzeigen 1788, Nr. 49; Laus. Magazin 1788,
S. 374.