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2 (1913)
Entstehung
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431
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v. Pistons.

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Ferdinand Joseph Marquis de p. starb als kurfürstlich SächsischerKammerherr am 4. August 1777 zu Rennersdors in der Diöcese Bischofs-werda mit Hinterlassung der Witwe Friederike Louise geb. v. Erd-mannsdorss, geboren am 11. Juli 1733, gestorben am 10. November1825 h, Gbersthosmeisterin der Gemahlin des Prinzen Maximilian vonSachsen.

Ferdinand Joseph hinterließ folgende Kinder h:

1. Marie Antonie, 13 Jahre alt.

2. Amalie Sophie, 12 Jahre alt.

3. Alexander Hiob Carl, 10 Jahre alt.

4. Johann Friedrich Ludwig, 8 Jahre alt.

5. Paul Aemilius, 5 Jahre alt.

6. Taesar pasibanus, 4 Jahre alt.

Der unter 4. genannte Marquis Johann Friedrich Ludwig,königlich Sächsischer Kammerherr und Oberst, erstand am 18. Januar1815 die sub basta zum verkauf gelangenden Güter Lieske undOßling (beide bldlO von Kamenz). Bereits am 10. April 1817 ver-

äußerte er den Besitz wieder an Georg Friedrich August v. Tarlowitz.Graf Johann Friedrich Ludwig v. p. starb zu Schönau bei Teplitz am6. Januar 1837h.

Der unter 5. genannte Marquis Paul Aemilius pflanzte denStamm fort. Geboren am 29. Dezember 1771, gestorben am 10. Sep-tember 1834 als königlich Sächsischer Geheimrat rc., hatte er sich am26. September 1802 vermählt mit Taroline, der am 11. September1782 geborenen Tochter des königlich Sächsischen Kammerherrn undGbersthofmeisters Tonstantin v. Dziembowo pomian Dziembowskih.Sein Sohn Friedrich August Marquis de p., geboren am 1. Juli 1803,K. K. Kämmerer, Herr der Herrschaften Loosdorf, hagendors und BurgLaa in Niederösterreich, vermählt am 1. Juli 1830 mit Täcilie geb.Gräfin v. Tollalto und St. Salvatore, wurde 1841 unter die Grasendes Österreichischen Kaiserstaats ausgenommen.

Wappen: Schild halbgespalten und geteilt, oben vorn in Silberein geharnischter Nitter, einen Morgenstern in der Rechten schwingend,oben hinten in Blau drei silberne rechte Schrägbalken, unten in Silberein blaues zweitürmiges Kastell. Grafenkrone.

v. pistoris.

vr. Simon pistoris, geboren zu Leipzig am 28. Oktober 1489,kurfürstlich und fürstlich Sächsischer Kanzler und Geheimrat, ein hervor-ragender Rechtsgelehrter und Staatsmann, hatte am 20. April 1521h,

tz Ihr Grabdenkmal, sowie die verschiedener Glieder des Geschlechts v. piattibefinden sich auf dem alten katholischen Kirchhof zu Zriedrichstadt-Dresden.

L) H.-St.-O. Geneal. Koo. ZI758, Piatti.h Klte Gberlausitzische Kirchengalerie, S. 107.

fl Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 1845, 5. 4ZY.h Kneschke, Deutsches ktdels-Lexicon, VII. Bd., S. ISO.