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d'Grville v. Löwenclau.
Schöuhos bei Frankfurt a. M. von Kaiser Karl VII. unter gleichzeitigerRdelsbestätigung laut Diploms cl. cl. Frankfurt d. l2. Rpril l743 mit denPrädikaten „Edler v. Löwenklau und Herr von Schöuhofen" den Reichs-ritterstand und als Wappenvermehrung die Vereinigung des bisher vonihm geführten Wappens mit dent seiner Mutter. Isaak Reichsritter d'G.v. L. starb am l 7. Dezember l763. vermählt hatte er sich am 19. Oktober1723 mit Maria Magdalena v. Tornet, die am 10. November 1758verschied'). Isaaks Tochter Helene d'G. v. L., geboren am-9. September1724, gestorben am 25. Juli I803H, vermählte sich am 13. Mai 1748mit Wolfgang Edlem Herrn o. Niesch, später aus Neschwitz rc. —
Der kursächsische Geheime Kriegsrat Johann Heinrich Simonis ausWiednitz und Pannewitz am Taucher, gestorben am 4. Februar 1768,hinterließ die Witwe Maria Elisabeth 5., geb. d'G. Sie erbte diebeiden Güter Wiednitz (8>V von Hoyerswerda) und Pannewitz (IMOvon Bischofswerda),- über letzteres Gut erhielt sie am 30. November 1768den Erbbrief. Sie starb am 25. März 1782. Nls ein unverheirateterBruder der Frau Maria Elisabeth 5. wird in den Wiednitzer Lehnsaktenangeführt: Wilhelm Daniel d'G., getauft am 26. Januar 1704,gestorben zu Frankfurt a. M. Sonnabend den 21. Januar 1775unvermählt.
In ihrem Testament vom 6. Mai 1772 hatte Frau Maria ElisabethS. zu Erben ihres Vermögens eingesetzt ihre drei Neffen, die Söhne desoben genannten Isaak (ff 17. Dezember 1763):
1. George Friedrich d'G. v. L., kurfürstlich Sächsischer Majorim Infanterie-Regiment Prinz Tarl Maximilian. Lr starb noch vor derTestatrix, nämlich am 20. März 1779H-
2. Peter Friedrich d'G. v. L. Siehe unten S. 397.
3. Johann Philipp d'G. v. L., kurfürstlich Sächsischer Majorder LeibgrenadiergardeH. Ihm sollte nach testamentarischer Verfügungdes oben erwähnten Johann Heinrich Simonis vom 20. Mai 1765 nachdem Tode seiner Gattin Maria Elisabeth, geb. d'G. v. L. das Erbritter-gut Pannewitz Zufällen. Wegen herannahenden Rlters verkaufte sie esihm aber bereits am 18. Februar 1772 zugleich mit der von Iiedlitz(ffvV von Pannewitz) dazu erworbenen Wiese für 14700 Taler; am
tz Dothaisches Freiherrliches Taschenbuch 1877, 1879, 1911 s. v. - Vas PorträtIsaaks d'G., ebenso das seiner Gattin, beide in Gel gemalt, befinden sich im Schlossezu Neschwitz. Gurlitt, Beschreibende Varstellung der älteren Bau- und Kunstdenk-mäler Sachsens, Heft ZI, S. 188, 189.
-) Gothaisches Freiherrliches Taschenbuch a. a. G.
") Gothaisches Freiherrliches Taschenbuch a. a. D.
tz Iohann Philipp d'G. v. L. wandte sich, Dresden den 15. INärz 1765, anden Ndministrator von Kursachsen: Ts scheine in Dresden ein Vorurteil in Bezug aufkllter und Nichtigkeit des Ndels seiner Familie zu herrschen. Kaiser Karl VII. habeseinem Vater den Namen Löwenclau beigelegt. Vas Diplom sei „ausdrücklich nichtein kldel-Brief, sondern nur eine der alten adel. französischen Familie d'Grvillesbewilligtes Nufnehmung in den deutschen Ndel". H.-St.-N. Geneal. I-oo. 1IZ66,d'Grville v. Löwenclau.