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2 (1913)
Entstehung
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v. Gppell.

Lichtenau in brüderlicher Teilung vom Jahre 1661 für 14 000 Fl.gefallen. Tr hatte ferner zur Erfüllung seines Guantums noch 300 Fl.vom dritten, 400 FI. vom fünften Bruder erhalten.

4. Ernst, aus Gosda, vermählt zu Senftenberg am 26. Februar1667 mit Lrdmuth Sophia v. Vomsdorsf, Tochter des kurfürstlichenKammerjunkers und Rmtshauptmanns zu Senftenberg Georg Rudolphv. B.h.

6. Georg Friedrich, fürstlich Braunschweig-Lüneburgischer Hof-meister zu Telle, später preußischer Kammerherr.

Die unter 1, 2, 4, 5 genannten Brüder bevollmächtigten 1671 denHofrichter Hans Henning v. Blanckenseld auf Gehna an ihrer Statt dieSehn zu suchen und zu empfangen an dem durch das Rbsterben ihresBruders Heinrich Gottfried aus sie versälleten Gute (Ober- und Nieder-Lichtenau.

EinSohnIohannDavids, der denNamen seinesvaters führte: JohannDavid d. I. auf Lampertswalde und Mühlbach, vermählt mit UrsulaTatharina v. ponickau, Tochter des kurfürstlichen Kammerherrn HansDtto v. p. aus Ueukirch und Iiedlitzh, verkaufte gemeinsam mit seinenVettern Ober- und Nieder-Lichtenau 1684 an Friedrich Rdolphv. haugwitz.

Das Geschlecht blüht.

Wappen: Schild geviert mit UUttelschild: geteilt von Silber undKot, darin schwarz gekleideter Mann, die Linke eingestemmt, in derRechten ein Zepter haltend. 1,4: in Gold halber schwarzer, gekrönterUdler am Spalt,- 2, 3: in Silber drei (2, 1) rote Rosen. Helm gekrönt.Kleinod: Goldgekrönter, goldbewehrter schwarzer Rdler. Decken rechtsschwarz-golden, links rot-silbern^). R. Frh. v. Zedtwitz, SächsischesWappenbuch, 1899.

v. Gppell.

Das Geschlecht v. Gppell gehört dem Gberlausitzischen Uradel anund führt seinen Ramen aller Wahrscheinlichkeit nach von dem nord-nordöstlich von Löbau gelegenen Rittergute Gppeln. Schon im Jahre1261 tritt das Geschlecht urkundlich nachweisbar in der Gberlausitz ausund breitet sich von hier namentlich in Schlesien, in der Niederlausitz, inBöhmen, Nieder-Gesterreich aus. In der Gberlausitz sind vom 16. biszum 19. Jahrhundert nur vereinzelt Glieder des Geschlechts ansässiggewesen h.

tz H.-St.-Ü. Gx, ^, 06 . 11363, Gppel.

2) Oie Lheberedung fand statt Dresden den 3. Januar 1683: das Heiratsgutbetrug 2060 Fl. Ebenda.

tz Wappenzeichnung auf dem Stammbuchblatt Johann Davids v. D. vom Zähre1662 im Stammbuch Joseph Gerbers 5. 77, Stadtbibliothek in Zittau. Siehevierteljahrsschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, XXIV (1806), S. 106.

0 Über die ältere, an einigen Stellen ergänzungsbedürftige Geschichte desGeschlechts vergl. Rnothe, Geschichte des Dberlaus. Übels, 1874, S. 406. Oer Rönigl.Sächsische Kammerherr und Rittmeister Hans Leo v. Gppell auf Friedersdorf bei