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v. «dpitz.
und in Sächsischen Landen wohl angesehenen bürgerlichen Familie ab-stamme und von Jugend aus sein ganzes Bestreben aus die Gekonomieverwendet, auch dahin gebracht habe, daß er seit mehreren Jahren bei)der Erb- und Standes-Herrschaft Mußkau in der Gberlausitz als Rent-und Geconomie-Director angestellet sepe und sowohl sein eigenthümlichbesessenes Ritterguth Zschorne durch seine vorzügliche Geschicklichkeit underworbenen Kenntnüsse ansehnlich melioriret, als auch durch seine klugeDirection viele Verdienste sich erworben, sofort zum vortheil der dasigenGegend manche glückliche Proben abgeleget habe, daß er mit gut ange-sehenen, großen Handelshäusern und in Thurfürstlichem Rppellations-Gerichts-Lollegio angestellten Räthen in Verwandschaft stehe und in demHerzogthum Sagan in Schlesien zwei) Rittergüther Dubrau und Schrott-hammer erkauft habe, zu deren Besitz aber ihm der Reichsadelsstanderforderlich sepe" ... So wurde er denn von Kaiser Leopold II., Wienden 16. Februar 1792, in den Reichsadelsstand erhoben h. Die kur-sächsische Anerkennung erfolgte zu Schloß Pillnitz am 19. Juli 1793 undam 27. Juli d. I. erging an den Rmtshauptmann zu Bautzen die Ver-fügung, er solle den Dpitz „nach sothaner ihm ertheilten Standes-Erhöhung fürohin ansehen, tractiren und schreiben".
Johann Friedrich Rugust v. G. auf Dubrau kaufte von EarlFriedrich Rugust v. Warnsdorf am 29. Juli 1793 das Gut Bremenhainvon Rothenburg) für 37000 TIr. Rauf- und 200 Tlr. Schlüssel-geld,' am 13. Januar 1794 erhielt er den Lehnbrief. Schon am 1. Mai1796 verkaufte er Bremenhain wieder und zwar an den Pachtinhaberdes Rittergutes Tschacksdorf bei Forst, Gottfried Schneider, für 44 800 Tlr.einschließlich 300 TIr. Schlüsselgeld.
Johann Friedrich Rugusts v. G. einzige Tochter WilhelmineEleonore Louise v. G., geboren zu Dubrau 11. November 1775, ver-mählte sich zu Muskau am 13. (Oktober 1794 mit dem kurfürstlichSächsischen Hauptmann der Infanterie Siegismund (Otto Thristoph Ehren-reich v. Maltitz auf Lukaitz im Kreise Kalau N.-L., dem ältesten nach-gelassenen Sohne des königlich preußischen Hauptmanns der InfanterieNikol Gtto v. M?).
Wappen: Gevierter Schild, „dessen erstes und viertes rothes Feldmit einem silbernen Kreutze, das zweite und dritte goldene aber miteinem schwarzen Hufeisen in der Mitte belegt ist. Ruf dem Schilde ruhetein rechtsgekehrter, frei) offener, blau angelaufener, roth gefütterter, mitumhabendem goldenen Kleinode und rechts von Roth und Silber, linksvon Gold und Schwarz vermischt herabhangenden Decken gezierteradelicher, goldgekrönter Turniershelm, worüber zwei) mit der Mündungauswärts gekehrte, zur Rechten von Roth und Silber, zur Linken vonGold und Schwarz quergetheilte Büffelshörner zu ersehen sind"^).
0 Vas Adelsdiplom befand sich im Iahre 1907 im Besitz der AntiquareU. A. Stauff und La. in Löln. vergl. Deutscher Herold iggg, Nr, i, §. 5.
2 ) Jahrbuch des Deutschen Adels, II. Band, 1898, 8.514: Laus. Monatsschrift1794, II, S. ZZ4.
tz Nach der Abschrift des Diploms im H.-Zt.-A. a. a. G.