v. Gginski.
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ermeldetem meinem Bruder seel. rückstendig verpliebenen Besoldungsrestesich mit dem ersten Tw. Thurfürstl. Durch!. Thurhause heimbfallendenLehne satissactioniret undt in Gnaden angesehen werden solte". Trbittet darum, daß er „endtweder mit einem zureichlichen Lehen angesehenoder mehrgedachtes meines Brüdern rückstendig verpliebener Vesoldungs-rest aus einigem Zahl Ambt mir endtrichtet und abgeführet werdenmöge". Der Landvogt schlug dem Kurfürsten als Exspektanzgut dasGut Tauchritz (88V^ von Görlitz) vor und am l3. April 1666 erhieltHeinrich Hermann die Anwartschaft. —
Babe Thristoph v. G., hannöverscher Oberjägermeister, erhieltam 17. April 1722 den Beichsgrasenstand; am 14. August 1725 erfolgtedie kurhannöversche Anerkennung h.
Wappen. Stammwappen: Im blauen Schilde eine senkrechtstehende silberne Leiter mit vier Sprossen. Helm mit blau-silbernemBausch. Kleinod: Zwei nach außen geneigte halbe (gespaltene) silberneLeitern, die Sprossen nach außen gewendet. Decken blau-silbern. Sieb-macher, IV. Supplement, Tas. 20, Nr. 3.
v. Gginski, Grafen.
Die Witwe des Kastellans zu Wilna Ignatius Grasen Gginski^),Gräfin Helena Gginska, Kastellanin zu Wilna, kaufte am 13. April1775 von Wedig Thristoph Freiherrn v. Keyserling dessen Güter Jänken-dors und Kaana (beide 8>V von Bothenburg) für 18 000 Stück Dukatenoder 51000 Btlr. Am 8. Mai 1776 empfing sie die Belehnung,- zuMitbelehnten ernannte sie Theodor Billewicz, Starost zu „Loycie"^) undJoseph hurcko, Leutnant-Tolonel der Litauischen Armee. Sie verkauftedie Güter am 1. Oktober 1781 mit Einwilligung ihres Kurators AntoniusLubomirski, Beichssürsten und Kastellans zu Krakau, an Georg vin-centius Xaverius Grafen v. Kierdejow Wielhorski, Starost vonllamienice.
Wappen: Braina. Im Schilde ein torähnliches Gebilde, aus demBalken dieses Tores eine Art Kreuz. Kleinod: Dieses Kreuz, ldliosieolci,Nsrdarx Boiski, VII. Band, S. 34.
tz Gritzner, Standes-Lrhebungen und Gnaden-Ncte, II. Teil, S. 488.
-y von Ungehörigen dieses Geschlechts treffen wir um 1763 einen ThaddäusG. als Kastellan von Trock und Ritter des weißen Rdlerordens «Neues Genealogisch-Schematisches Reichs- und Staatshandbuch, 1763, S. 351); 1782 Stanislaus G.,Großküchenmeister von Litauen (G. Z. Rrebel, Genealogisches Handbuch, 1782, S. 104);Michael D., Großfeldherrn von Litauen (ebenda S. 113); Rndreas G., Kastellanvon Trock (ebenda S. 115).
tz Theodor „Graf" v. Billewicz, königlich Polnischer Kammerherr und Gberst,war der bevollmächtigte Mandatar der Gräfin Gginska. In ihrem Nuftrage ließ er1776 eine neue Kirchenuhr für Iänkendorf anfertigen. I> G. Müller, KirchlicheNachrichten von Iänkendorf und Ullersdorf s1801s, S. 13.
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