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2 (1913)
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o. Geynhausen.

Helm mit schwarz-silbernem Bausch. Kleinod: Der Löwe mit dem halbenMühlrade, wachsend. Decken schwarz-silbern. Siebmacher,IV. Supplement,Taf. 20, Nr. 2.

v. Oeynhausen.

Zwar nicht ansässig in der Gberlausitz machte sich ein Angehörigerdes alten Westfälischen und niedersächsischen Geschlechts v. Oeynhausen,er erlangte aber wenigstens in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhundertseine Exspektanz aus ein Gberlausitzisches Gut.

Zum älteren Hause Grevenburg gehört Adam Arnd v. D.h,geboren auf der Oldenburg am 15. Januar l 572, gestorben zu Gießenam 12. April 1635, Hofmeister der Landgräfin zu Tassel, Herr aufGroßen-Buseck (Kreis Gießen), vermählt zu Lasse! am 31. Juli 1595 mitAnna Kebecca v. Schutzbar genannt Milchling, geboren am21. Januar 1579, gestorben zu Gießen am 14./24. März 1651. AchtSöhne und fünf Töchter waren der Ehe entsprossen. Der älteste Sohn,Moritz Hermann v. G., geboren zu Großen-Buseck am 12. Januar1599, studierte in Padua, Siena, Paris, ging in Braunschweigische Kriegs-dienste, dann in die der Generalstaaten, in Dänische, 1632 in kursächsische.Er beteiligte sich als kursächsischer Oberstleutnant am Feldzug der SächsischenTruppen in Schlesien, zog am 9. September 1632 inKeichenbach in Schlesienals Sieger ein und starb am 19. Dezember desselben Jahres (1632)unvermählt in Breslau,' in der Hauptkirche daselbst wurde er bestattet.

Sein jüngerer Bruder, Heinrich Hermann v. G., der sechste SohnAdam Arnds, geboren zu Großen-Buseck am 7. Januar 1615, Kammer-junker des Landgrafen Georgs II. von Hessen-Darmstadt, dann Kat undprinzenhofmeister, seit 1651 fürstlich Braunschweig-Lüneburgischer Land-drost und Berghauptmann des Fürstentums Grubenhagen mit dem Wohnsitzin Osterode am harz, erwarb 1648 die pfandschaft des Gutes zu Lind-heim in der Wetterau. Tr starb zu Osterode am 3. November 1671.vermählt hatte er sich am 5. Oktober 1641 zu Übelngönne mit AnnaMagdalena Spiegel v. Desenberg a. d. h. Bühne, geboren zu Übeln-gönne am 13. Dezember 1620. Er hatte drei Söhne und sieben Töchter.

Heinrich Hermann v. G. schrieb aus Osterode im Oktober 1662 anden Kurfürsten Johann Georg II. von Sachsens, es habe dessen Vater,Kurfürst Johann Georg I.wegen der, dero hochlöblichem Thurhausevon meinem eltesten Bruder Moritz Hermann v. Gynhausen seel. unter-thänigst trew geleisteter Kriegesdienste, worin er sein Leben eingebüßet,auch meiner dem hochfürstlichen hauße Hessen, Darmstädtischer Linie,unterthänigst erwiesener Dienste halber, mir in Gnaden die Zusage undtVertröstung widerfahren lassen, daß anstat des, besage des Verschlusses ^),

1) vergl. Grotefend, Geschichte des Geschlechts von Geynhausen, III. Teil,1884, S. 100 ff., 108 ff., 403 ff.

ks °5t.-kl. Boe. 9547, Das 7. Buch Gberlaus. Lehens - Zachen, 1639 71,

§ol. 135.

2 ) Der Beischluß fehlt in den kikten.