o. Vedt —v. Delsnitz.
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ein einwärts gekehrter Behbock seiner natürlichen Farbe, zur Lincken eingleichfalls einwärts gekehrtes silbernes Einhorn mit goldenem Halsband,von welchem eine goldene Kette abhänget".
v. Gedt (v. Gett).
Stephanus Franciscus v. Getth wanderte um die Mitte des17. Jahrhunderts um seines evangelischen Glaubens willen aus Oesterreichaus. vermählt war er mit Maria Margarethe geb. v. „Gallin".Sie hatte, wie sie von Neukirch („Neünkirchen") am 2. Oktober 1665 demKurfürsten schreibt h, . . . „seithero durch den zeitlichen Todt, iedoch miteinem seeligen Sterbstündlein, meinen lieben Ehejunckern einbußen, michaber als eine arme verlassene lvittibe und lvaisin wehrender Zeit hinund wieder in E. Thurfl. Durch!. Landen bei) andern ehrlichen von Bdelin Verrichtung dero haußhaltung trücken und biegen müssen, worbeq dennmich nicht wenig erfreuet hat, daß L. Thurfl. Durch!, an mir dennoch soviel Gnad und Barmherzigkeit gnädigst erwiesen, daß Sie zu deroDiensten meinen lieben Sohn Stephan Franciscum von Gtt gnädigstauf- und angenommen haben". Sie stehe im Begriff, von der WitweHans Sebastians v. Bechenberg zu Sohland einen Garten für 330 Talerzu Kausen und bittet ihr 200 Taler zu bewilligen ^).
In der Tat kaufte Frau Maria Margaretha v. „Gettin" („Ettin")im Jahre 1666 von Frau Ursula Eatharina v. Bechenberg, geb. v. Luttitzfür 300 Taler den „Freigarten zu Sohland" (8 von Schirgiswalde, ander Spree), den diese von der Jungfer Llene v. Eberhard! für eineSchuldsorderung von 150 Talern nebst 24 Talern Begräbniskosten abge-treten erhalten hatte. Um 1. November 1666 erhielt Frau v. Gett denLehnbrief. Schon zu Michaeli 1668 verkaufte sie dieses ihr „Gütlein zumSohland" für 320 Taler an Hans Ernst v. Metzradt.
Wappen: Der Mittelschild zeigt in Silber einen schwarzen, gold-gekrönten Panther. Siebmacher I, Tas. 34, Nr. 3.
v. Gelsnitz (v. Eltznitz).
Frau Bosina Elsnitz, geb. v. Spremberg, ihres protestantischenGlaubens wegen aus Böhmen vertrieben, lebte seit dem Jahre 1628 in
tz In seinem Werke „Der Kdel, von Böhmen, Mähren und Schlesien", Pragl904, erwähnt Rdalb. Ritter Rräl von Dobra voda S. 178 einen Dedt, ErasmusRnton, Zrei- und Panierherrn, Inkolat d. III. 1688, Grafenstand 1714. — R. v. Doerr,Der Rdel der Böhmischen Rronländer, 1400, führt das Geschlecht v. G. nicht auf. —In Johann Seiferts Genealogie Hoch - Rdelicher Eltern und Rinder, Regenspurg1724, beginnt S. 388 die Genealogie des Geschlechts mit dem Reichsgrasen und HerrnJohann Christoph Heinrich y Ged, der sich in erster Ehe mit einer . . . v. Stein ausSchwaben, ch 1707, vermählte, in zweiter mit Rnna Lharlotte Gräfin v. Gepersberg,-f 1714.
h H.-St.-R. Boo. 4447, Drittes Buch Lämmer-Sachen im MarggraffthumDberlausitz, Begnadigungen 1638 — 74, Fol. 125.
2) Sie wandte sich wiederholt bittweise an den Rurfürsten. 1675 erlangte siezu ihr bereits bewilligten 25 Talern ein weiteres jährliches Gnadengeld von 25 Talern.Ebenda, Fol. 218.