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2 (1913)
Entstehung
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375
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v. Vberländer.

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Ferdinand Leopold geleistet hatten, Heinrich Erhard namentlich in seinerStellung als Page des Grasen Dtto in Ungarn sowie in Deutschland.Uus Heinrich Erhards Unsuchen genehmigte der Kurfürst am 27. März1705 die Erbverwandlung Gber-Leutersdorfs.

Heinrich Erhard erbte nach dem Tode seines Bruders HeinrichGottlob (ch 30. Juni l7l5) dessen Gut Nieder-Reichenbach, verkauftees aber später an Georg Ernst v. Gersdorff. Dber-Leutersdors veräußerteer im Jahre 1723 mit Zustimmung seiner Gattin an seinen jüngstenSohn Erhard Gottlob Ehrensried und behielt sich nur vor für sich undseine Gattin clies vitao freie Wohnung im großen Hause,freienZuschutt" zum Tischtrunke, das jus xmtronatus sowie einen Häusler zuden notwendigen Diensten und Botenreisen. Um 24. Mai 1733 starbHeinrich Erhard.

vermählt war er mit Barbara Elisabeth v. Temritz, einerTochter Johann Thristophs v. T. aus Teichnitz und dessen Gattin Ugnesgeb. v. Bünau.

Heinrich Erhard hatte folgende Kinder (16):

1. Heinrich Udolph Ferdinand. Geboren am 29. Dezember1689 h, besuchte er das Gymnasium zu Zittau unter dem Vektor Weise,kam 1704 als Page nach Dresden, besuchte dann die Universität Leipzig,wurde 1714 Kammerjunker, 1740 Kammerherr. Um Termin Johanni1736 kaufte er von seinem Schwiegervater Johann Larl v. Rüdingerdas Gut Sornßig (KI^V von Löbau) für 10000 Tlr?) und erhielt am29. Upril 1737 den Lehnbries. Schon am 9. Juli 1738 veräußerte erdas Gut an Frau Johanna Sophia verw. Gräfin v. huldenberg, geb.v. ponickau. Nach dem Tode seines jüngeren Bruders Erhard GottlobEhrenfried v. G. (ch 27. Mai 1757) fiel dessen Gut Dber-Leutersdorfan ihn; am 8. Februar 1759 wurde er belehnt. Er starb aus dem vonihm angelegten, an Gber-Leutersdorf angrenzenden Hose zu Neuwaldeam 28. November 1775 im Ulter von 86 Jahren weniger 1 Monat alsder älteste Kavalier im Markgraftum Gberlausitz. Um 1. Udventj3. Dezembers wurde er in Gber-Leutersdorf beigesetzt. Sein im Jahre1771 in Gl aus Eisenblech gemaltes Bildnis befindet sich in der Kirchezu Leutersdorfs. Mit ihm starb, da er nur eine Tochter hinterließ, derMannesstamm seines Geschlechts in der Gberlausitz aus.

Heinrich Udolph Ferdinand v. G. hatte sich vermählt: I. mit Rahe!Sophia v. Schönberg a. d. h. purschenstein, die 1729 ohne Erben starb;II. zu Weigsdors am 29. Oktober 1736 mit Eleonore Umalie Tugend-reich v. Nüdinger. Sie hatte nach dem Tode ihres Vaters JohannTarl v. N. (ch 29. Dezember 1757) im Teilungsrezeß die Güter Weigs-dorf, Köblitz, Schönberg (sämtlich von Neusalza) für 27000 Tlr.erhalten; am 10. März 1791 verkaufte sie diese Güter ihrem Enkelsohn

0 vergl. seinen Nekrolog im Laus. Magazin 1776, S. 3.

2) Zu Mitbelehnten ernannte er seinen Bruder Erhard Gottlob Ehrensried v. G.aus Gber - Leutersdorf und Lohland und seinen Schwager Ernst Friedrich Ludwigv. Rüdinger a. d. k). Weigsdors.

tz Gurlitt a. a. G. 2d. Heft, Zittau-Land, 5. 106.