v. Nüßler.
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So kaufte „der Hochedelgebohrne Ritter und Herr, Herr (OttoSigismund v. Nostitz", der Hauptlinie Zedlitz angehörig, Herr aufLaasan, Peterwitz, protschkenhain und Saarau, am 8. September 1694von Hans Caspar v. Uechtritz das Gut Holzkirch (8 von Lauban, amWeis) für 28 000 Rtlr. und 300 ZI. Schlüsselgeld. Rm 19. Juni 1702wurde ihm der Böhmische alte Herrenstand verliehen ft. Cr starb am20. Februar 1703 mit Hinterlassung der Witwe Susann« Barbara geb.v. Seherr und eines einzigen Sohnes Carl Gottlieb. Dieser, geborenam 27., getauft am 28. (Oktober 1690 in der Dreifaltigkeitskirche zuSchweidnitz, verkaufte am 4. November 1729 das Gut Holzkirch an KarlFerdinand v. Zaionscheck, (Oberstleutnant ft.
Der Linie Driebitz (Kreis Fraustadt in Posen) gehört an HansCarl Florian v. N.-Vrzewiecki, Sohn Johann Carl Ludwigsft. Crkaufte am 5. Juli 1841, damals königlich Sächsischer Rittmeister im1. leichten Reiterregiment, z. Z. in Freiberg, das Rllodialrittergut wendisch-paulsdorf (bM von Löbau) „mit dem Wendisch-Cunnersdorfer Stück"für 51 800 Caler (wobei 2100 Taler für das Inventar gerechnet wurden)uyd erhielt am I I.Rugust 1841 den Lrbbries.
Rugust Ferdinand Gras v. N. aus Zobten, königlich preußischerRittmeister, kaufte am 1. Juli 1812 von Carl Wilhelm Ludwig Grasenv. Langenau das Rittergut Rietschen samt Daubitz und prauske(sämtlich von Rothenburg) für 92 020 Caler. Graf Rugust Ferdi-nand verkaufte am 31. März 1815 Rietschen samt Zubehör an seinenBruder, den königlich preußischen Rittmeister Ludwig Georg GottliebGrasen v. N. aus Mühlrädlitz in Schlesien für 99 800 Taler.
Stammwappen: Sm blauen Schilde zwei aufgerichtete, mit denSpitzen nach auswärts gekehrte, rot und weiß geschachte Büsfelhörner.Helm mit rot-silbernem Wulst. Kleinod: Die Hörner des Schildes. Deckenrot-silbern. R. Frhr. v. Zedtwitz, Sächs. Wappenbuch, 1899.
v. Nüßler, auch Freiherren.
Johann Gottlob v. Nüßlerft, angeblich einer aus Böhmenstammenden adeligen Familie angehörig ft, geboren zu Lauban am
tz v. voerr a. a. V. S. 184.
ft Der König von Polen, Kurfürst von Lachsen verbot am 17. August 1729,daß bei Lrbschafts-, Heirats- ^ ^ Zöllen die Gelder aus dem Markgraftum Gber-lausitz nach Schlesien verabfolgt würden: sie sollten vielmehr in der Vberlausitzwieder angelegt werden. Larl Gottlieb Freiherr v. N. erklärte hierauf, er wolle dieihm versprochenen Angelder von 9600 Talern zur Befriedigung seiner inländischenKreditoren verwenden. Lehnsakten Holzkirch.
ch Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser, lygz, Nostitz.
ft Line ausführliche Biographie Larl Gottlobs v. N., in der auch das LebenJohann Gottlobs v. N. kurz geschildert wird, findet sich bei A. Z. Büsch ing, Bei-träge zu der Lebensgeschichte denkwürdiger Personen, I. Teil, 1783, 5.237 ff. vergl.auch Z. Bülau, Geheime Geschichten, I. Bd. 1850, S. 238 ff.
Nach anderer Angabe war sein Vater ein Lhirurg in Lauban. vergl.I. O. Schulze, Supplementband zu Gttos Gberlaus. Schriftsteller-Lexikon, 1821,S. 312.
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