v. Nostitz.
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vermählt hatte er sich: I. mit . . . v. Klüx a. d. H. lNalschwitzHsII. 1657 mit Anna Katharina v. Nketzradt, geboren 31. März 1641,gestorben 26. Februar 1673, Tochter Hans Adolphs v. M. aus Mönau.Zufolge Eheberedung vom 24. Juni 1657 brachte sie ihrem Gatten zumChegelde 2000 Fl. Meißnisch mit, wofür er sie am 16. Juli 1665 aussein Gut Salga verleibgedingen ließ^); III. mit Anna Margarethev. Dpherrn. Am 8. (Oktober 1674 bat er den Oberamtsverwalter, dieseseine Eheliebste wegen 2000 Taler eingebrachten Ehegeldes aus seineGüter 5alga und Dauban zu verleibgedingen.
Über seine Nachkommen besitzen wir keine genaue Kenntnis.
2. Ast.
Taspar Christoph v. N., Sohn Hans Christophs aus seinerzweiten Che, wurde im Oktober 1640 zu Leichnam geboren H. Crempfing seinen ersten Unterricht in Bautzen, wurde dann von 1656 anim Hause lvolsgangs v. Werthern auf Beichlingen, Frohndorf, Neun-heilingen, Pulsnitz erzogen, bezog 1660 die Universität Leipzig, 1663Straßburg, kam 1669 in den weitern Ausschuß der Stände, wurde 1670Landesbestallter, 1680 Landesältester, 1690 GberamtshauptmannH, auchkurfürstlicher Nat. Cr starb am 22. September 1709.
Mas seinen Güterbesitz anbetrifft, so wurde er am 23. September1666 mit dem ihm in brüderlicher Teilung zugesallenen Gute Leichnambelehnt. Am 19. September 1682 hatte er von den KleinbautznerKreditoren^) das Gut Klein-Leichnam und Göbeln reluiert und ansich gebracht. Am 17. April 1703 kaufte Taspar Christoph von JoachimErnst v. Luttitz das Gut Zerna (0 von Kamenz) für 10 900 Taler,' erwurde am 8. Februar 1704 belehnt.
TasparLhristoph vermählte sich: I.mitIo Hanna Eleonore v. Th eie r.Sie starb am 10. Juli st. n. 1678 nach der Geburt einer Tochter und wurde
H Ebenda.
2) Ihr Epitaph ist in der Sakristei zu Klix. Gurlitt, Beschreibende Dar-stellung rc., 31. Heft, Rmtshauptmannschaft Bautzen, I, S. 124.
3) Nik. Haas, Pastor prim, in Bautzen, Leichenpredigt auf Laspar Lhristophv. Nostitz, 1710. In dieser heißt es, es stehe folgendes in den „personalia, wie sieder wohlseelige Herr Dber - klmts - Hauptmann von Nostitz auf seinem Krancken- undTodt-Bette meistentheils selbst eigenhändig entworffen hat":... „von meiner GeburthsZeit ist zwar in der Klixischen Kirchen nichts zu finden gewesen, sondern die Nach-richtungen der Täufflinge bey denen damahligen, wie man mir berichtet, zwischendenen nach Rbsterben des vorigen pastoris nachgelassenen Erben und dem vocirtenpfarrherrn Balthasar Neumannen entstandenen Widerwärtigkeiten, distrahiret wordenund von Händen kommen, jedoch daß Ich in anno 1640 zu Ende des NlonathsOotobris zu Leichnamb diß Welt-Licht erblicket, aus einem zu der Zeit geschriebenenGevatter-Briefe zu ersehen und zu dijudiciren gewesen".
H vergl. Weinart, Rechte und Gewohnheiten, I, 5.355.
b) Dies waren namentlich Hans Friedrich v. Rodewitz auf Lauske, Dberstwacht-meister: Hans Rdolph v. Haugwitz auf Vahren, kurfürstlicher Kammerjunker: HansTaspar v. IRetzradt auf Bernsdorf und Heinrich Eonrad v. Theler auf Sollschwitz.