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v. Nostitz.
(5. Junij, starb am 25. Juli 1633 in dem jugendlichen Alter von achtzehnJahren und wurde am 28. in der Petrikirche in Bautzen bestattet h;II. mit Susanns v. Nostitz, Tochter Christophs v. M aus Guttau (vergl.
5. 308). wegen ihres Lhegeldes in höhe von l 000 Tlrn. wurde sie im Jahre1639 auf Leichnam verleibgedingt. Am 14. August 1666 starb sie nachts2 / 411 Uhr im Alter von 56 Jahren. Ihr Leichenstein steht in der Vorhalle derKirche zu Klix.
Folgende Kinder Hans Christophs sind bekannt (u —e):u. Wolf Thristoph. Siehe unten 1. Ast.
b. Anna Margarethe, vermählte sich zu pließkowitz am29. Dezember 1681 mit Hans Ernst v. Zezschwitz auf pließkowitz.
c. Taspar Thristoph. Siehe unten S. 303 2. Ast.
1. Ast.
Wolf Thristoph v. N., der ältere Sohn Hans Lhristophs undzwar der einzige aus seiner ersten Ehe, wandte sich nach dem Bericht derLeichnamer Lehnsakten am I. Februar 1652 an den Landvogt mit derMitteilung, „wie daß ich vor kurcz vorruckter Zeit auf Gutachten meinernahen Anverwandten mich zu verehelichen beschloßen" und deshalb mitseinem Bruder über das Gut Leichnam sich auseinandersetzen wolle undbat ihn um Veniarn astutis. Im März 1652 erhielt er sie.
In brüderlicher Teilung vom 20. Juni 1655 fielen an Wolf Christophdie Güter Salga (8 von Klix, KO von Bautzen), Lieske, Klein-Leichnam und Göbeln, mit denen er am 26. August 1655 belehntwurde. Wolf Thristoph kaufte ferner am 24. September 1675 das GutKleinbautzen von Heinrich Ernst v. Nechenberg und erhielt es am
6. November d. I. zu Lehn verreicht. Er verkaufte nun Salga am16. März 1676 an Wolf Heinrich v. Schönberg. Am 12. Mai 1671 warWolf Thristoph vor dem kurfürstlichen Gberamt und den hosgerichtendas Gut Dauban (K von Weißenberg) adjudiziert wordenes schon am27. April 1679 hatte er es wieder verkauft an Hans Friedrich v. ponickau.Am 27. August 1654 unterschrieb Wolf Thristoph das Lehnspaktum^).Am 30. September 1681 starb erI.
0 I. Lhr. Wagner, Budiss. Grab- und Gedächtniß-Mahle, 1697, 5.25.
2 ) Nachdem „Wolf Heinrich v. Rlüx auf Gleine, als welcher vermittelst deschurfürstlich 5. wirklichen Geheimen Raths und Rammerherrns, des wohlgebornenherrns Herrn Nicol, des h. Römischen Reichs edlen panner- und Zreiherrns von Gers-dorff auf Baruth, Hennersdorf, Bretnig, Hauswalde und Rakel die üura LsrsnlssimiDomini 8snioris daran praetendiret und den vorkauf urgiret, worüber sie in einenweitläufigen proceß gefallen, endlich aber der v. Rlüx darvon in Güte abgestandenund heute acto hochgedachter h. Geheimer Rath sich durch seinen Rdvokaten DavidPlatzen erklären lassen, daß er geschehen lassen wollte und zufrieden wäre, daß solchGut Dauban dem v. Nostitz in Lehn verreichet werden möchte" . . . wurde WolfChristoph am 28. Gktober 1677 mit Dauban belehnt. Lehnsakten Dauban.
3) Dberlaus. Lollektionswerk I, 5. 1056.
tz Müller, Mspt. Heft II, S. 60.