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2 (1913)
Entstehung
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270
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v. Nostitz.

Görlitz*). Im Jahre 1547 am Mittwoch nach Elisabeth (23. November)saß er an Stelle des Bürgermeisters aus dem Rathause in Görlitz undnahm die Zinsen von den Stadtgütern eirft). Er Unterzeichnete mit dasMusterregister des Markgraftums Gberlausitz am 2. Januar 1551 ^).Zweien seiner Untertanen erteilte er am Tage vincul. Petri 1520 sl.Nugustseinen Gunstbriefh. vermählt mit Helena v. Volberitz a. d. h. Bolbritzhatte er vier Söhne'*):

Thristoph, Erasmus, Elias und Rbraham.

Thristoph kaufte am 8. Januar 1565 Steinbach (bl von Rothen-burg) von Elias v. Nostitz a. d. h. Noes.

Elias besaß Sohra (blO von Görlitz) und kaufte am 6. Npril1568 von Thristoph, Peter und Jakob v. haugwitz Gber-Neukirch(8^V von Bautzen). Nach seinein Tode war 1608 seine Witwe Besitzerinvon Neukirch").

Nbraham besaß Nattwitz (^V von Bautzen), er war einer derBeisitzer bei der am 26. November 1592 auf dem königlichen Schloß zuBautzen abgehaltenen Ehrentafel (Ritterrecht")*) und hinterließ keineSöhne.

Erasmus, der zweite der Söhne Taspars, pflanzte den Stammfort. Er besaß Rothenburg und starb im Jahre 1586. Er hinterließ dreiSöhne: a. Nikol, b. Hartwig und c. Thristoph. Von diesen drei Brüdernerhielt Thristoph in brüderlicher Teilung die Hälfte von Rothenburgser kaufte ferner im Jahre 1597 das Vorwerk zu Wawitz (0 von Bautzen »nebst zwei Gärtnern zu hochkirch (080 von Bautzen), überließ aberdiesen Besitz seinem Bruder Hartwig und starb kinderlos^).

a. Nikol, anfangs gemeinsam mit seinen Brüdern mit Rothenburgbelehnt, übernahm dieses Gut 1591 allein, wie er ebenso in demselbenJahre auch von seinen Brüdern das Gut Vremenhain übernahm, dassie 1587 gemeinsam von Thristoph IN. und Balthasar v. Nostitz von derLinie Lodenau (vergl. S. 261) gekauft hatten. Nikol erwarb ferner ein Gutin Lodenau und Neusorge, ferner das Gut Teicha (blM von Rothenburgam weißen Schöps)"), vermählt war Nikol in erster Ehe mit einer geb.v. Nostitz a. d. h. Eluolsdorf, in zweiter mit Barbara v. Falkenhain*"».Über seine Nachkommenschaft fehlt es an authentischen Nachrichten.

b. Hartwig v. N., der mittlere Sohn des Erasmus, begründete dieZweiglinie Neukirch. Siehe S. 271.

i) Uäuffer a. a. D. III, S. 262.

h Martin Meisters ^.nnalss Llorliosnsss in hoffmanns Zeriptorssrerum Uusatiearum II, 5. ZA. hier ist Caspar irrtümlichLandeshauptmann"genannt.

tz IVeinart, Rechte und Gewohnheiten der Ober- und Niederlausitz, 4. Teil,1748, S. 541.

0 verzeichniß Dberlaus. Urkunden II, 8. II8.

->) Müller, Mspt. Heft n, 5, 27.

<) Pilk, Neukirch am hohwalde, 5.26.

') Larpzov a. a. V. I, 5. 162.

ch Neues Laus. Mag. Bd. 63, S. 114.

») Müller, Mspt. Heft II, S. 28.

>°) Larpzov a. a. G. II, Taf. II, 5. 70.