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2 (1913)
Entstehung
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237
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v. Muschwitz.

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Golenz (88W von Drauschkowitz) am 13. August 1696 von Noah JohannGeorg Locceji für 13 000 Tlr. und 75 Tlr. Schlüsselgeld und erhielt esam 12. Juni 1697 zu Lehn verreicht. 1703 verkaufte er Drauschkowitznebst pertinentien seinem Sohne Wolf Gottlob, während er Golenz nochfür sich behielt. Sn den Jahren 1685 und 1695 brachte er die Anteileseines Bruders Siegmund und die der Söhne seines Bruders Hans Jobam väterlichen Burglehnhause in Bautzen für zusammen 400 Tlr. an sich.

Wolf Heinrich nahm am 2./12. September 1684 an der Ehrentafel(Nitterrecht") in der Injurienklage Franz Adolphs v. Nostitz gegenFriedrich Ferdinand v. Ziegler und Klipphausen als einer der zwölf Bei-stände des Beklagten teilh. Er starb als königlich polnischer kur-fürstlich Sächsischer Nat und Landesbestallter des Bautzner Kreises am8. März 1705.

vermählt war er mit Sophia Tugendreich v. Ziegler undKlipphausen. Er hinterließ, soweit bekannt, einen Sohn und eineTochter. Diese, Martha Elisabeth v. M. wurde die zweite GattinJohann Taspars v. Nostitz auf Jänkendorf, Kaana, Kleinbautzen, Koders-dors, Gppach.

Wolf Heinrichs Sohn, Wolf Gottlob v. M., königlich polnischerkurfürstlich Sächsischer Nittmeister, erwarb am 20. Dezember 1703 vonseinem Vater das Weiber- und Erblehngut Drauschkowitz, sowie dasausgekaufte und jetzt besetzte Gut zuKaschütz" (Katschwitz, 88>V vonDrauschkowitz), ebenso die zwei Gärtner zuBresinke" (Brösang, vonDrauschkowitz), ferner das Stück Holz bei Diehmen (8 von Drauschko-witz), genanntder Lichen-Pusch oder der hap", endlich das Holz beiTautewalde (I4^V von Schirgiswalde) für 12 000 Tlr. ü 24 Gr. WolfGottlob verkaufte Drauschkowitz mit Zubehör am 12. Februar 1714 für11 000 Tlr. an den Hauptmann Lhristoph Heinrich v. Miltitz^), währender das benachbarte Gut Golenz, das er nach seines Vaters Tode geerbthatte, am 5. Juli 1707 an Nudolph Heinrich v. Neitschütz auf Gaußigveräußerte.

Wolf Gottlob, damals noch Besitzer von Drauschkowitz, kaufte am1. Dezember 4712 von Ernst Gotthard Adolph v. Warnsdorf das GutPannewitz (I4^V von Bautzen) nebst der Schenke zu Dreikretscham,ebenso das Kunkel-, Spill- und Weiberlehngut Weidlitz (8M von Panne-witz) nebst den drei Gärtnern zu Dreikretscham samt der sogenanntenKobaner Mühle und dem dazu erkauften, bei Medewitz (140 von Bischofs-werda) gelegenen Stück Schwarzholz für 25 000 Tlr. Anstatt des Schlüssel-geldes gab der Käufer der Gattin des Verkäufers zum Andenken ein

>) Larpzov, Lhren-Tempel der Gber-Lausitz, 1719, I. Teil, 5. 175.h Beim verkaufe des Gutes Drauschkowitz behielt sich Wolf Gottlobwegendes von dem Lehnbauergute zu Ratschwitz an Michael Rentsch zu Weißnaußlitz am9. März 1715 verkauften Stückchen Feldhutung und Wiesefleckens die Jurisdiction,Dber- und Lrbgerichte, Theilschilling, Vorfänge und Abzüge, auch andere demanhängige Rechte nebst Steuerbeitrag und Erbzins" vor und schlug dies alles mit zumGute Weidlitz.