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2 (1913)
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v. Muschwitz.

fordern seines (Obersten sofort wieder ins Braunschweigische in seine Kriegs-dienste begeben, weshalb Hans v. Metzradt für ihn die Lehn aufließ.

III. Hans Job. Siehe S. 240. Jüngere Linie.

Am 29. August 1651 erhielten diese drei Brüder, die unter Vor-mundschaft Hansens v. Metzradt aus (Oppeln und des Bautzner Stadt-spndikus Laspar Stoya standen, einen Mutzettel wegen der von ihremVater hinterlassenen Lehngüter lvurschen, Wuischke und Wawitz.

Altere Linie.

I. Wolf Heinrich v. M. kaufte von seinem jüngeren Bruder Sieg-mund, dem in brüderlicher Teilung Wurschen und Wuischke zugefallenwaren, diese Güter, die er bis dahin gepachtet hatte, am 18. Dezember1668 für 14055 TIr., doch sollte er den Besitz erst zu Johanni 1669antreten und bis dahin noch im Pachtverhältnis bleiben. Mit in dergesamten Hand an diesen Gütern stand Wolf Heinrichs Vetter, WolfNikol v. M. aus Wintdorp).

Wolf Heinrich verkaufte sein Gut Wurschen am 9. September 1677an Ludwig Gebhard v. hopm und erwarb von diesem den ehemals zuWurschen gehörig gewesenen sogenannten Klein-Dehsaer von

Löbau) Wald nebst dem Förster daselbst mit (Ober- und Niedergerichten.Am 18. Mai 1679 erhielt er hierüber den Lehnbrief ausgestellt. Er kaufteferner am 28. Juni 1685 von Julius Heinrich v. Nostitz diejenigen zweiStücke Holz, die vordem nach Malschwitz gehörten und zu Wuischke lagen,für 150 Ntlr. und wurde am 6. September 1686 mit ihnen belehnt.

Wolf Heinrich kaufte ferner von seinem Schwiegervater Wolf Nudolphv. Ziegler und Klipphausen aus Tunewalde rc. im Jahre 1678 das Guthochkirch (bl^V von Löbau). Am 7./17. April 1695 verkaufte er seineGüter hochkirch und Wuischke an Georg Rudolph v. Schönseldt. Dafürhatte Wolf Heinrich im Jahre 1694 von Magdalena Sibplla Freifrauv. Schweinitz das Gut Gber-Gppach (0 von Schirgiswalde) erkauft.Am 11. September 1694 belehnt, verkaufte er das Gut schon am 6. Sep-tember 1696 seinem Eidam Johann Taspar v. Nostitz aus Nieder-Dppach.Ein Jahr zuvor, 1695, hatte Wolf Heinrich mit dem genannten v. Nostitzin Differenzen gelegen, weil dieser aus Nieder-Dppach eine Siedemühleerrichten wollte^).

Das nächste Gut, das Wolf Heinrich an sich brachte, war dasKunkellehngut Drauschkowitz (8^V von Bautzen). Er kaufte es nebst

>) Wolf Heinrich erhielt, Bautzen den 20. Vktober 1671, auf sein AnsuchenGberamtsrekognition wegen der Lehnschaft der Witwe Wolf Nikols an den GüternWurschen, wuischke, Niethen, Wawitz. Lr berichtete,datz gemelter swolf Nikolsv. Muschwitz auf Windtorf seines und seiner Gebrüdere Vaters Brüdern Lohn, der-gestalt ihnen innerhalb des siebenden Oraäus verwand, also unstrittig in der Mit-belehnschaft und gesamten Hand über benannte Muschwitzische Güter begriffen".Lehnsakten Wurschen. Vieser Wolf Nikol war also wahrscheinlich ein Sohn des oben(S. 2Z5) erwähnten Georg, des Bruders Caspars, Jobs und Siegmunds v. M. Er warvermählt mit Nnna Sophia v. Soeben, Witwe Laspars v. Muschwitz auf Leuthen.Vierteljahrsschrift für Heraldik, Sphragistik und Genealogie, XVII (1889), S. IbZ.

-) H.-St.-N. Gen. Noo. 11Z54, Muschwitz.