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2 (1913)
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155
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Heinsius v. Mayenburg.

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9. Larl Christian Ferdinand, geboren am 11., getauft am14. November 1786.

Der unter Nr. 5 aufgezählte Carl JonathanHeinsius Heinzv. Meyenburg" so nennen ihn die Lehnsakten von Wilhelmsfeldwar königlich Sächsischer Postmeister zu Neu-Kunnerwitz und Dberamts-advokat. Cr kaufte am 11. August 1817 von Johann Bär das GutLselsberg von Rothenburg, von Reichwalde, am schwarzen

Schöps) für 9500 Taler. Schon am 25. Februar 1819 verkaufte er dasGut für 9000 Taler und 100 Taler Schlüsselgeld an Frau JohannaTarolina Elisa v. Berge, geb. Glöckner H.

Angehörige des Geschlechts leben z. Z. in Dresden und schreiben sichHeinsius v. Mayenburg.

Der Adel der Familie ist mit allerhöchster Genehmigung durchköniglich Sächsische Ministerialverordnung vom 28. Mai 1889 bestätigtworden I.

Wappen: Im blauen Schilde mit je einem silbernen sechsstrahligenStern im linken Gber- und rechten Untereck ein silberner Rechtsschräg-balken, belegt mit drei nach aufwärts schreitenden Vögeln. Helm ohneRrone und Bausch. RIeinod: wachsende, gekrönte Jungfrau in von Silberund Blau gespaltenem Gewände, in jeder Hand anscheinend ein Füllhornhaltend. Decken blau-silbern. Frhr. v. Zedtwitz, Sächsisches wappen-buch, im Anhang.

Hier sei bemerkt, daß sich in unserem Besitz ein antiquarisch er-worbener, auf Pergament geschriebener, von Kaiser Earl V. verliehenerund eigenhändig Unterzeichneter Wappenbrief,äaturn in eivitato nostraimporiali Ratisponae ctis ultimo monsis llunii anno llomini millesimoguinMntosimo Maclra^esimo primo, impsrn nostri vi^esimo primoet rsZnorum nostrorum viMsimo ssxto" befindet, in dem der Kaisernosti'o et impsrii saeri tiäeli äilecto Nielraeli Neuser, aliasIi1a^snbur§" folgendes, in der Mitte des Diploms bunt ausgeführtesWappen verleiht: . . .seutuin rubri eoloris, e cuius inksriori sinistroin suporiorsm llsxtrum an^ulum inter äuas stellas aursi eolorissex raciiorum, kasoia alba aseenclit, in gua tres pulli oorvorum,alis elevatis, rostris apertis sursuin erectis ae in eoeluin suspi-eientes eunnqne invoeantes, Mi clat eseain omni carni, apparent,et supra seutum §aleam teniis rubri et albi eolorum reäiinitain,in ouius eono ex nubibus sui eoloris ima^o Lereris, speeie vir^inis,psäibus latentibus, rubra veste inäutae, stropbio et oris inani-

y Beiläufig sei erwähnt, daß im H.-St.-N. Gen. Boe. t 1348, Meyenburg, einMichel Meyenburg, Stadtschreiber zu Nordhausen, aufgeführt wird, der ISZd Mageerhob gegen die Witwe und Trben Georg Gosserstädts, welch letzterer ihn zu einerBürgschaft zugunsten eines gewissen Heinrich tzudhorn für die Summe von dritthalb-hundert und anderthalb Gulden überredet.hatte.

2) N. Frhr. v. Zedtwitz, Sächsisches Wappenbuch, t8dd.