v. Maxen.
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tember 1671 belehnt. Km 1. Kugust 1700 verkaufte er diese beidenGüter an seinen ältesten Sohn Johann George für 10000 Taler. Bisch-heim (8^V von Kamenz) kaufte Nikolaus am 1. Mai 1678 und empfinges am 9. Dezember desselben Jahres zu Lehn verreicht. Seine Gattin,Frau Justina Lleonora, erbte nach dem im Jahre 1682 erfolgten Todeihres Bruders Gottlob v. Werthern das Erbgut Pulsnitz. Im Wegedes Vergleichs wurde ihr von den Lehnserben auch das Gut Ghorn(80 von Pulsnitz) abgetreten. Km 28. Kpril 1683 erhielt sie Pulsnitzund pertinentien zu Erb und Eigen, Ghorn und Zubehörungen aber zuLehn verreicht. Ihr Gatte war ihr Lehnsträger.
Nikolaus v. IN. hatte 7 Kinder (4 S. und 3 T.):
1. Johann George. Siehe unten S. 150.
2. Wolf Heinrich. Siehe unten S. 151.
3. Lrdmuth Elisabeth, vermählte sich mit Kdolph Gottlobv. pentzig zu Jeßnitz.
4. Lleonora Sophia, gestorben m zarter Kmdheitft.
5. Johanna Lleonora, vermählte sich am 27. Kpril 1707 inDresden mit Benno Siegismund v. Gersdorff zu Bernsdors^).
6. Friedrich Gottlob. Siehe unten 5. 151.
7. Earl Maximilian. Siehe unten S. 152.
In ihrem Testament vom 30. Kpril 1701^) bestimmte Frau JustinaLleonora v. M., daß ihre Kinder ihre Erben sein sollten. Da der Bruderder Erblasserin, Gottlob v. Werthern, ihrem ältesten Sohne Hans George„mit sonderbarer Kffection zugethan und ihm vor andern ein ansehnlichesvon seinem vermögen zuzuwenden bedacht gewesen", so verordnete sie„zu Tonservirung meiner und meines Eheliebsten adelichen Familie, unddamit unsere Söhne in ihrer zum Theil verstorbenen, zum Theil annochlebenden Herren Vettern und tapfern Vorfahren Fußtapfen zu tretenUrsach haben", von ihrem vermögen „15000 Thaler, die als ein be-ständiges und ewiges Majorat und Geschlechtsgeld auf dem RittergutsPulsnitz perpetuirlich bleiben und haften sollen". In den Genuß dieserStiftung sollte zunächst ihr ältester Sohn Hans George treten und seinemännlichen Leibeserben, nach deren Kbgang ihre anderen Söhne undderen Deszendenz. Ferner sollte Hans George nach dem Tode seinerEltern Pulsnitz für 55000 Taler annehmen und nur 40 000 Taler inbrüderliche und schwesterliche Teilung bringen, da er ja 15000 Talerals Majoratsgeld voraus habeh. Hans George erhielt auch die Bibliothek
0 Ebenda.
v. Feilitzsch a. a. G. 5. 181.tz Lehnsakten Pulsnitz.
tz Diese 15 000 Taler sollen, so bestimmte die Erblasserin, in linsa äescsnäsnteimmer auf den ältesten Lohn fallen, oder, falls kein Lohn vorhanden, auf dennächsten Bruder oder Vetter und dessen Deszendenz. Erlösche der männliche Stammvollständig, so sollen die 15 000 Tater INajoratsgelder auf der Erblasserin Töchteroder deren Kinder fallen und unter sie in stirpss geteilt werden. „Ich verordneaber hiermit ausdrücklich, daß meine Löhne nicht allein für sich selbst aller Gottes-furcht und adeligen Tugenden sich befleißigen, auch sie und ihre Nachkommen alleihre Kinder in der Furcht Gottes, insonderheit aber die Söhne zu allen ritterlichen