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v. Marschall-Altengottcr».
was den gräflichen Titel Tamillos anbetrifft, so ist über die Ver-leihung der Grasenwürde an ihn nichts bekannt! indessen führt er seitdem Jahre 1752 den Grasentitel h.
Wappen: Lin Siegel vom Jahre 1801') zeigt den Schild mitSchildeshaupt - darin ein roter Turnierkragen - geteilt durch einenBalken! oben in Blau drei Linien neben einander, unten ein liegenderBosenzweig. — Das Bllianzwappen v. Marcolini-o-Bellp findet sich inStein gehauen in schöner Ausführung über dem zweiten Portal des ehe-maligen Marcolinischen Palais aus der Friedrichstraße in Dresden.
Lin Bildnis des Grasen Lamillo aus dem Jahre 1807 von I. Grassibefindet sich auf dem Schloß Dahlen.
v. Marschall-Kltengottern, Freiherren.
Dem Thüringischen uradeligen Geschlecht v. Marsch all, das aufder Scherinburg (jetzt Schernberg) bei Sondershausen saß, stand die Lrb-marschallswürde in der Landgrafschast Thüringen zu. Der LrbmarschallBudolf Levin, kurfürstlich Sächsischer Bammerherr, brachte durch seineHeirat mit Buna Gertrud, Tochter des Georg v. Hagen auf Blten-gottern und Strausfurt, der Letzten dieser Linie, im Jahre 1632 Blten-gottern im Breis Langensalza in seinen Besitzt).
Thristian Budolf Frhr. v. M.-B.h, geboren zu Bltengotternam 21. Februar 1746, gestorben daselbst am 23. Juni 1809, Herr aufBltengottern, Breissteuereinnehmer in Thüringen, Bitterschastsdirektor undkurfürstlich Sächsischer Hauptmann, vermählte sich zu Großengottern am30. Oktober 1789 mit Helene Bdolfine Ernestine v. helbig a. d. h.Großengottern, gestorben zu Bltengottern am 19. Mai 1811. Der Sohndieses Ehepaars, Julius Bugust Frhr. v. M.-B., geboren zu Langen-salza am 17. Mai 1799, gestorben zu Bltengottern am 22. Dezember1862, Herr auf Bltengottern, königlich preußischer Bammerherr, Lrb-marschall, vermählte sich zu Gppach am 31. Mai 1819 mit BgnesLouise v. Nostitz und Jänkendors, geboren am 13. September 1799,gestorben 1875. Frhr. Julius Bugust kaufte am 7. Oktober 1820 vonseinem Schwiegervater Gottlob Bdolph Lrnst v. Nostitz u. I. das Bitter-gut Doberschau (88VV von Bautzen). Bm 7. Dezember 1820 belehnt,verkaufte er das Gut schon im Jahre 1823 an Jacob Lanz.
Wappen: Sm silbernen Schilde zwei aufgerichtete rote Scheren.Helm gekrönt. Bleinod: Zwei von Silber und Bot übereck geteilteBüffelhörner, die je auswärts mit vier kleinen Fahnen besteckt sind,
ihm benannte Palais in Dresden - Friedrichstadt, seit 1849 zum Stadtkrankenhauseumgewandelt, vergl. 0. Fiedler, Zur Geschichte des Uurländischen Palais und desMarcolinischen Palais, 1904, 5. 27 ff.
tz w. Lippert a. a. G. S. 114, S. 122 Onm. 29, S. 127 Onm. 42.
2) H.-5t.-kl. Geneal. b,oe. 11342, Marcolini.
-h Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichcn Häuser 1862, 5.614.tz Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1900, 8. v.