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2 (1913)
Entstehung
Seite
135
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v. Marcolini.

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mals zu Gstrichen gehört hatte und mit dem sie als Witwe ihres erstenGatten am 20. Januar 1807 belehnt worden war, bestehend aus vierVauergütern und zwei Häuslern, - an eben diese vier Bauern für8700 Taler.

Wappen: Stammwappen: Im silbernen Schild ein roter Balken.Helm gekrönt. Kleinod: (Offener schwarzer Flug. Decken rot-silbern.Münchener Kalender für 1909.

v. Marcolini, Gras.

Bls einer der Söhne des Bailli Peter Paul Marcolini wurdeTamillo zu Fano im Kirchenstaat am 2. April 1739 geboren h. Trbegann seine Laufbahn am Sächsischen Hose als Silberpage, stieg emporzum Gberhofmeister, (Oberkammerherrn, wirklichen Geheimrat, Kabinetts-minister, Direktor der Porzellanmanufaktur, der kurfürstlichen und könig-lichen Sammlungen und wußte bis zu seinem Tode seine einflußreicheStellung als Freund Kurfürsten Friedrich Augusts III. zu bewahren.Tr starb zu Prag am 10. Juli 1814 und wurde daselbst beerdigt. SeineGattin Maria Anna Baronesse 6-Kelly aus (Oesterreich, mit der er sichzu Mariaschein in Böhmen am 4. Mai 1778 vermählt hatte, beschloßihr Leben am 19. Januar 1819 in Dresden.

Tamillo Gras M. hatte vier Kinder^):

1. Augusta, * 1782, X mit Joseph Grasen v. Nimptsch,K. K. Geh. Kat, Feldmarschalleutnant und Gberhofmeister.

2. Peter Paul Lmanuel Johannes Baptista, * zu Dresdenam 21. Februar 1785^), X 1807 Ende August mit der Gräfin MariaAnna Tavriani.

3. Joseph Anton Ludwig (Baptist) Laiixt, * zu Dresden14. Oktober 1787, ch daselbst am 17. März 1788, begraben imKlosterMorgenstern"^) sMariensternf.

4. Franz de Sales, * zu Dresden am 20. Januar 1789"),Begründer der Linie Marcolini zu Fano.

Tamillo Gras M. machte sich in der Oberlausitz ansässig, indem erim Jahre 1778 von Andreas Grasen v. Kenard dessen schristsässiges Lrb-und Allodialrittergut Ober- und Kieder-Lichtenau (Idl von Pulsnitz),Meißnischen und Gberlausitzischen Anteils, für 32000 Taler erwarb.Am 24. Juli 1778 erhielt er den Trbbrief. Tr verkaufte den Besitzfür 40000 Taler im Jahre 1788 an Friederike Thristiane Gräfin Tossei,geb. Gräfin holtzendorff^).

tz vergl. F. 0. Frhr. ö-Bprn, Tamillo Graf Marcolini, 1877. Line wertvolleErgänzung bietet ll). Lippert in seiner Ortzeit:Oie Anfänge der Familie Marcoliniin Uursachsen". Lrmisch' Neues Archiv für Sächsische Geschichte, XX, S. 111-128:vergl. auch Allgemeine Deutsche Biographie, XX, S. 306.

2) S-Bprn a. a. V. S. 58, 148.

h Dresdner wöchentl. Frag- und Anzeigen 1785, Nr. X.

h 0-°5t.-A. Geneal. Noe. 11342, Marcolini.

5) Dresdner Frag- und Anzeigen 178d, Nr. IV.

h Marcolini besaß ferner Häuser in Dresden, einen Landbesitz auf der rechtenSeite der Tlbe oberhalb Dresdens, ein Gut in kfosterwitz und das bekannte nach