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2 (1913)
Entstehung
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v. Mandelsloh-v. Manteuffel.

v. Mandelsloh.

Lin Glied des dem Niedersächsischen Uradel angehörigen Geschlechtsv. Mandelsloh hat sich in der Gberlausitz gegen Ende des 18. Jahr-hunderts ansässig gemacht.

Gottlob Lrdmann v. M.aus der Niederlausitz" h ging inSächsische Militärdienste, stand als Lstandarte-Iunker, dann als Kornettim Bestenbostelschen Kürassierregiment und erhielt am 13. Mai 1741den Abschieds. Lr kaufte am 14. Juni 1780 von Frau LudovicaLharlotte verw. v. Dieskau, geb. v. Gppen, das Lrbrittergut Nieder-Dertmannsdorf (8 von Lauban, am Lfueis) und verkaufte es wiederam 24. Juni 1790 an Christoph Ferdinand Nudolph Freiherrn v. Kittlitz,königlich preußischen Kriegs- und Domänenrat zu Breslau.

vermählt hatte sich Gottlob Erdmann v. M. am 5. Juli 1769^)zu Mittel-Steinkirch mit Lharlotte Sophie geb. v. Zobeltitz und wardadurch in den Besitz des Gutes Mittel-Steinkirch am Lfueis, in Schlesien,gelangt. Seine Gattin war geboren am 17. Dezember 1736 auf dem HauseMittel-Steinkirch als Tochter Thristian Erdmanns v. Z. daselbst, königlichpolnischen kurfürstlich Sächsischen Hauptmanns und seiner zweiten GattinLharlotte Friederike v. Grünwald. Frau Lharlotte Sophie war inerster Ehe, seit dem 7. Januar 1755, verheiratet gewesen mit JohannGottlob Lhrenreich v. Kpaw auf Gersdorf bei Lauban, der am 24. Npril1767 starb. Sie entschlief zu Mittel-Steinkirch am 2. November 1791nachmittags in der vierten Stunde an Nervenschwäche und Brustentzündungs-fieber im 55. Lebensjahre und wurde am 7. d. M. zu Mittel-Steinkirchbeigesetzt. Ihre beiden Ehen waren kinderlos. -

Der königlich Ivürttembergsche Grafenstand kam am 17. März1808 in die Familie.

Mappen: Im blauen Schilde ein mit einem roten Bande mehr-fach umwundenes silbernes Jagdhorn. Helm mit blau-silbernem Bausch.Kleinod: Das Horn des Schildes; in seiner Konkavität ein silbernerTotenkopf, der von zwei abwärts geschrägten Schwertern mit goldenenGriffen durchbohrt ist. hinter dem Totenkopf ein silberner, mit dreiPfauenfedern besteckter Schaft. Decken blau-silbern. Siebmacher I,Taf. 181, Nr. 10 unter denBraunschweygischen".

v. Manteuffel, auch Freiherren und Grafen.

Das Geschlecht v. Manteuffel gehört dem pommerschen Uradelan und erscheint urkundlich zuerst um die Mitte des 13. Jahrhunderts.

Zum Stamme Kerstin gehört Thristoph Nrnold v. M.h, Herr

h Laus. Magazin 1764, 5. 239. Gottlob Lrdmann v. M. ist in der neuestengenealogischen Übersicht über das Geschlecht v. Mandelsloh im Jahrbuch des DeutschenAdels, II. Band, 1898, S. 523 ff. nicht aufgeführt.

h kf -5t.-5l. Geneal. Iwa. 11341, Mandelsloh.h Laus. Magazin 1769, S. 238: 1791, S. 351.

tz vergl. Sinapius, Schlesische Luriositäten, II. Teil, 1728, 5.146; GothaischesGenealogisches Taschenbuch der Adeligen Muser, m Mhxgg., 1902, 8. v.