v. Maltitz.
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v. Maltitz.
Die v. Maltitz gehören zum Meißnischen Uradel. Ihr Stammsitzist die (Ortschaft Maltitz bei Nossen. In der Gberlausitz besaßen sie inder zweiten halste des 16. Jahrhunderts ein Jahrzehnt lang, von 1672bis 1581, die Herrschaft hoperswerdah. Dann machten sich erst gegenEnde des 18. Jahrhunderts Angehörige des Geschlechts wieder in derGberlausitz ansässig, vorübergehend begegnet uns hier indessen derName v. M. auch in der Zwischenzeit. So wurde zu Anfang des17. Jahrhunderts Heinrich Ernst v. M. in der Behausung dererv. Nodewitz zu Friedersdorf bei Neusalza von Joachim v. Nlüx entleibt^).So starb zu Weigsdorf (blO von Zittau) bei ihrer Enkeltochter FrauTaroline Elisabeth v. Runckel, geb. v. Neitzenstein, am 13. Januar 1779abends ^7 Uhr Frau Margaretha Elisabeth v. M. geb. v. Musch-witz, geboren zu lvintdors am 8 . Januar 1702 als Tochter ErnstGottlobs v. Muschwitz aus lvintdors und Greisenhain, vermählt 1717mit Joachim v. Maltitz auf Tauche N.-L?).
Dem Hause Mittweide im Kreise Lübben gehört anh: Georgv. M., geboren zu Frankenfelde 1716, gestorben zu Lübbenau am6 . Juli 1785, auf Nabel und Mittweide. Aus seiner im Jahre 1758geschlossenen zweiten The mit Eva Lhristiane v. Schönseldt, geborenzu Werben 1728, gestorben zu Lübbenau am 18. Januar 1796, ging
u. a. hervor:
Joachim Ernst v. M., geboren zu Mittweide 176., gestorben zuMerseburg am 5. April 1830 als königlich preußischer Major a. D. Erkaufte am 7. März 1796, damals Leutnant der Infanterie, von GeorgeFriedrich Wilhelm v. Fink (Fiuck) die Mannlehnrittergüter Nieder-horka ( 8 VVvon Nothenburg) und Uhsmannsdorf nebst Anteil Spree-hammer (beide von Nothenburg) für 70000 Ntlr. und 150 Tlr.Schlüsselgeld; am 27. August 1796 erhielt er den Lehnbries. Schon am29. März 1798 verkaufte er die Güter an Thristian Friedrich v. Scheibner.
Joachim Ernst v. M. hatte sich vermählt: I. zu Jeseritz am 4. August1786 mit Johanna Louise Barbara v. Siegroth a. d. h. Nostau,-
II. zu Magdeburg 1804 mit Wilhelmine Friederike Christine
v. FrödenI.
Wappen: Der mit stahlblauem Nand versehene Schild ist vonSchwarz und Silber siebenmal geteilt. Auf dem Helme sechs schwarzeHahnenfedern, an denen rote Fähnlein flattern. Decken schwarz-silbern.
l) K. L. Schuster, versuch einer Geschichte der Stadt Hoyerswerda, 1842, s. 38.
h Der Mörder wurde am 2. November 4608, da er sich auf vorausgegangenepeinliche Nnklage den Gerichten nicht gestellt hatte, in die Ncht und Verfestigungerklärt. B. G. N) einart, Rechte und Gewohnheiten der Dber- und Niederlausitz,
III. Teil, 1795, S. 124.
h Laus. Magazin 1779, S. 77.
H vergl. Jahrbuch des Deutschen Ndels, II. Band, 18d8, S. 509.
5) L. R. Th. Holscher, Geschichte der parochie Horka, 1856, S. 54 gibt ab-weichend als Todestag Joachim Lrnsts v. M. den 5. März 1830 an. Tr nennt fernerJoachim Lrnsts zweite Gattin eine geb. v. winterfeld. - vielleicht war also JoachimTrust v. M. dreimal verheiratet.
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