v. Soeben.
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Erlaubnis verkaufte er dieses Vorwerk an den Hauptmann Ivolf Tarlv. Uechtritz für 4600 Taler und 80 Taler Schlüsselgeld.
Samuel Gottlob hatte unterdessen von den Erben des Hans Tasparv. Loß am 30. März l7l3 das Gut Teichnitz (bl von Bautzen) für14000 Taler Kaufgeld und 160 Taler für den Veilaß gekauft undam 8. Bugust 1713 den Erbbrief erhalten. Über die beim verkauf der„Hermannsgüter" erzielten und von ihm aus sein Erbgut Teichnitz zueinem Lehnstamm ausgesetzten 4600 Taler wurde Samuel Gottlob am1. Dezember 1717 der Lehnbries ausgesertigt. Km 26. September 1718verkaufte er Teichnitz an Georg Freiherrn v. Gersdorsf. Kurz zuvor,am 30. Mai 1718, hatte er von Tarl Heinrich v. Schwanitz das Erb-und Rllodialrittergut Nieder-Delsa nebst Förstgen und Dubrau(sämtlich VVZ^V von Rothenburg, bl von Meißenberg) für 35000 TalerRaus- und 100 Speziesdukaten Schlüsselgeld erworben und am12. Oktober 1718 den Lrbbries erhalten. Ruf das Gut Nieder-Delsaübertrug er nun mit Genehmigung des Kurfürsten den aus Teichnitzhastenden Lehnstamm von 4500 Talern. Zu Nieder-Delsa kaufte eram 20. November 1723 von den Erben George Heinrichs v. Briefendas benachbarte Erbgut Gber-Gelsa samt Leipgen für 15000 Taler.Samuel Gottlob verkaufte die Güter Gber- und Nieder-Delsa nebstLeipgen, Förstgen und teilweise Dubrau am 19. Januar 1735 an WolfGottlob von Klüx auf Petershain. Endlich erwarb Samuel Gottlob nochvon Or. David Richter Rörbigsdorf bei Löbau für 5000 Taler imJahre 1743; am 4. Juni 1744 wurde er belehnt. Er starb am22. Februar 1747.
vermählt war er mit Juliane Eleonore v. Rlüx, einer TochterWolf Heinrichs v. R. aus lvendisch-Sohland.
Samuel Gottlobs Tochter:
Lleonora Sophia v. L. erhielt das Gut Rörbigsdorf.Geboren zu Gber-Sohland am 25. Juli 1709, hatte sie sich im Jahre 1729vermählt mit Johann Friedrich v. Sngenhaeff auf Duolsdorfh.
L. Linie Vellmannsdors.
Söhne eines bis jetzt noch nicht bestimmt namhaft zu machendenVaters waren:
I. David und
II. Hans Gebrüder v. L.
I. David v. L. kaufte im Jahre 1601 von seinem Bruder Hansdessen Stückgut zu Milkwitz (bl^V von Bautzen)^) und findet sich alsBesitzer dieses Gutes nebst seiner unbenannten Gattin im Jahre 1607als Pate im Gödaer Kirchenbuch verzeichnet ^). Er besaß später ein Gutin Salzenforst (8 von Milkwitz, blVV von Bautzen). Als ein in diesemDorfe wohnender „Untersaß" wurde er ausgenommen, als das Domstift
>) Nloh, Genial. Nachrichten, Band IX, v. Loebe».
Neues Laus. Mag. Bd. 6Z, S. 87.
) vierteljahrsschrist für Mappen-, Siegel- nnd Fnniilienlinnde XXI (I80Z), S. 102.