Druckschrift 
2 (1913)
Entstehung
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v. Loeben.

gelungen ft. Martha geb.Koslerin", aus Kreckwitz starb im Jahre 1637im Klter von 58 Jahren und wurde in Meinbautzen beerdigt ft. Gbsie Melchiors erste oder zweite oder einzige Gattin gewesen, ist unbekannt.Gr hinterließ eine Tochter Anna Maria, die, am 2. Februar 1595geboren, sich in erster Ehe mit Christoph v. Gersdorff aus Meba, inzweiter mit Nikol v. Gersdorff aus Doberschütz und Malschwitz vermähltes.Sie hatte nach ihres Vaters Tode das sehr verschuldete Gut Kreckwitzeinige Jahre lang pachtweise inne gehabt, 1650 aber einen Anteil desGutes von den Kreditoren erkaustft. Anna Maria erbte auch von ihremVater eine Brandstelle auf dem Vurglehn zu Bautzen, mit der sie 1638belehnt wurde. Sie bebaute sie und verkaufte das Haus 1643 anGeorg von Soeben auf Milkel.

II. Georg d. I. v. L., geboren am 27. Juni 1605 ft, Georgsjüngerer Sohn, erwarb im Laufe der Jahre eine nicht unbeträchtlicheAnzahl Gberlausitzischer Güter. Zunächst wurde er, Georg v. L.undMilkel" genannt, am 28. August 1630 belehnt mit Alt-ftörnitz (W vonZittau), das er von Christoph v. Gersdorff erkauft hatte"). Georg ver-kaufte dieses Gut im Jahre 1641 an Taspar Christoph v. Gersdorff.Fünf Bauern zu Nieder-Gderwitz (blV^ von Zittau), die er unterdessenan sich gebracht hatte, veräußerte er im Jahre 1636 an David Fleisch-marin v. Thumbach. Tr kaufte nun am 6. November 1640 von Alexanderv. Mähe dessen väterliche Güter Milkel (blblO von Bautzen) und Droben(8W von Milkel) und erhielt sie am 12. März 1642 zu Lehn verreicht.Am 7. August 1646 erwarb Georg v. L. das verschuldete Gut Teicha(bl von Milkel). Er bat am 28. Januar 1647 den Kurfürsten, dieGüter Milkel und Teicha aus Lehn in Erbe zu verwandeln. Da eraber neben zwei Söhnen noch andere Lehnsfolger und Agnaten hatte,die mit ihm intra septimum Zraclum verwandt waren, so bestimmte derKurfürst am 18. Juni 1647, es sollten die beiden Güter Milkel undTeicha als Mann- und Weiderichen geachtet werden und nach GeorgsTode zunächst an seine Söhne fallen. Erst nach gänzlichem Abgang dermännlichen Leibeslehnserben sollten Georgs Töchter und deren Kinderund Erben in absteigender Linie sukzedierenft. Am 9. Februar 1649kaufte Georg d. I. das Gut Lrosta (8 von Milkel) von Hans Thristoph

ft H.-St.-K. L,oo. 4545, Verzeichnis der Lehen rc., Fol. 521.ft Epitaph in der Itirche zu Uleinbautzen,ft Ihr Epitaph in der Uirche zu Milkel.

ft Auf Antrag der Kreditoren wurde Ursckwitz im Jahre 1638 durch Gberamts-kommissare besichtigt und beschlossen, das Gut wiederum, wie es vorher gewesen und von denrn L. zusammengekauft sei, in drei Teile zu teilen und jedes Teil besonders zu taxieren,ft Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser, 1405 (6. ftahrgg.).ft Am 30. September 1658 schreibt Georg v. L. auf Hörnitz dem Dberamts-hauptmann Heinrich v. Metzradt, er könne die jetzt bei Veränderung der hohenGbrigkeit des Markgraftums Gberlausitz erforderliche Lehn wegen Hörnitz in Personnicht suchen . . .aus Ursachen, daß ich bep der Röm: Kap: Map. gahr schmelich(iedoch felschlich) angeklaget werde undt derowegen mich nach Leuttemitz begeben muß".(Lehnsakten Alt-Hörnitz.)

ft H.-St.-A. Ioe. 4547, Vas 5. vuch Dberlaus. Lehens-Sachen, 1643 67,Lrbverwandlungen, Fol. 50.