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2 (1913)
Entstehung
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Loebel v. Greinburg.

Besitze wegen des in gedachtem Markgrafthume dem Adel bei allenRittergütern zustehenden unbedingten Vorkaufs- und Einstandsrechts dieadelige Eigenschaft erforderlich sei)*)", aus seinen Antrag von KaiserFranz II-, Wien den 27. Juni l806, in den Reichsadelsstand erhobenworden war. Lhrensried Lobegott v. L., am 28. Februar l 807 mitLunnersdors belehnt, starb am 3. Januar l84l. vermählt war er mitAmalie Henriette Laroline Walther, gestorben zu Ramenz am9. März l859.

Seine Rinder: Earl Eduard, gestorben in Dresden am l9. Ok-tober 1875, Lonstantin Robert, Amalie Laroline Henriette,später geschiedene Roppe, Ernestine Friederike wilhelmine Ge-schwister v. L. erhielten am 4. August 1841 den Erbbries über Tunners-dorf. Am 9. März 1842 geht das Gut für 45311 Taler 3 Ngr. 3 Pf.in den alleinigen Besitz Earl Eduards über! am 1. April 1842 erhälter den Lrbbrief. Er verkauft Lunnersdors am 30. Januar 1848 anseinen Bruder Lonstantin Robert für den Preis von 60333 Talern10 Rgr. 1 Pf. Dieser veräußert im Jahre 1873 das Gut an seineSöhne Lonstantin Robert und Georg Bernhard Gebrüder v. L.für 81166 LIr. 20 Ngr. 1 Pf. Am 21. Mai 1877 kaufte Georg Bern-hard v. L. von seinem eben genannten Bruder die diesem gehörigeHälfte von Lunnersdors für 31500 Mark. Georg Bernhard ist vermähltmit Johanna Martha geb. Otto.

Wappen: Kaiser Franz II. hatte dem Ehrenfried Lobegott L. am27. Juni 1806 folgendes Wappen verliehen: . . .einen blauen Schild,worin drei goldene Kornähren auf einem grünen Hügel erscheinen. Ausdem Schilde ruhet rechtsgekehrt ein gekrönter, sreiadeliger, offener, blauangeloffen- und roth gefütterter, mit goldenem Halskleinode und blau undgoldener Decke behängter Lurniershelm, auf welchem ein goldener Sternzwischen zween schwarzen Adlersflügeln erscheint" ... Siebmachersneues Wappenbuch, II. Band, 3. Abt. Las. 42.

Loebel v. Greinburg, Freiherren.

Die Familie Loebel v. Greinburg soll ursprünglich aus Schlesienoder, wie andere wollen, aus Schwaben oder dem Elsaß stammen undnach Oesterreich ausgewandert sein. Unter Kaiser Ferdinand I. erwarbdie Familie Stadt und Schloß Greinburg an der Donau ^).

Hans Jakob L. v. G., kaiserlicher Geheimer Rat, Landeshaupt-mann in Gber-Gesterreich, gestorben im Jahre 1602, ein eifriger Katholik,war der Vater Hans Lhristophs L. Freiherrn v. G?). Dieser meldeteam 23. August 1636 dem Oberamtsverwalter, daß der kaiserliche Fiskusdie Herrschaft Rumburg apprehendirt"h und daß er sie von der kaiser-

ff Kdelsdiplom abschriftlich in den Lehnsakten Tunnersdorf.

h Spener, Opsris ksraläioi pars specialis, 1717, 5. 223.

3) I. F. Gauhe, Genealogisch-Historisches Rdels-Lexicon, I. Bd., 1740, 5. 1244.

ff Die Herrschaft Rumburg war bis zum Jahre 1634 im Besitze WilhelmsGrafen v. Rinsky gewesen, der im genannten Jahre zugleich mit Wallenftein ermordetworden war.