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2 (1913)
Entstehung
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v. Lenz.

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Sophia, der Tochter des Dänenkönigs Friedrichs III-, ohne indessen eineAnstellung zu erhalten. Sin Jahre 1688 wurde er in den Neichsgrafen-stand erhoben. hannibal poulsen v. Löwenschild war in erster Thevermählt gewesen mit Barbara Eleonore geb. v. Kalckstein, verw. v. Kleist,'in zweiter heiratete er also Frau Marianne v. Lenz, geb. plessen.

Frau Marianna kaufte von Bernd Thristian v. Kleist, dem Stiefsohnihres zweiten Gatten, das Gut Gegeln und Zubehör im Kreise Guben.Sie hatte ferner von ihrem ersten Gatten Jakob Heinrich v. L. das GutStraßgräbchen geerbt. Jakob Heinrich hatte sie schon in einemKodizill, ausgestellt im Feldlager zu Großheringen (?) am 13./23. August1677 als Universalerbin eingesetzt h. Zwar griffen die Kinder seinesBruders in Uegensburg anfänglich das Testament an, es kam indessenzu einem vergleich, Dresden den 13./23. September 1683 h, der dieWitwe im unbestrittenen Besitz des Gutes Straßgräbchen beließ. Am20. Dezember 1687 wurde Marianna, nunmehr vermählteFreiinv. Löwenschild, Generalwachtmeisterin", mit Straßgräbchen belehnt.

Sn ihrem Testament, Straßgräbchen den 20. Januar 1708 h,bestimmte sie, man solle sie nach ihrem Ableben in der Petrikirche zuBautzen bei ihrem ersten Lheherrn in die bereits gefertigte Gruft bei-setzen; darauf solleder auch bereits ausgearbeitete Leichenstein daraufgeleget, folgends ein Leichenbegängniß oder Gedächtnißpredigt . . . .gehalten werden." Zu milden Zwecken setzte sie tausend Taler auf ihremGute Straßgräbchen aus und zwar sollten alljährlich am Peter-Paultage60 Taler der Kirchen- und Almosenverwaltung in Bautzen ausgezahltwerden (4 Taler der Kirche in Bautzen, 4 Taler dem Geiftlichen, jedemSchulkollegen 16 Groschen; 12 Groschen dem Kantor für das Singendes Liedes in der Kirche, jedem Armen am Tage Jakobi 4 Groschen;von den anderen 30 Talern sollten an ihrem Todestage jedem Snquilinerder Stadtschule 12 Groschenund das Übrige bedürftigen Wittwen,welche sich des Gassenbetteln schämen, jeder ein Thaler geliefert werden;derjenige, der es austheilt, davon auch 1 Thaler, und 1 Thaler demHerrn Geistlichen, welcher des Sonntags zuvor die Gestiftsaustheilungvon der Kanzel abkündigt.") Das Erbgut Straßgräbchen vermachtesie den drei Enkeln ihres Bruders,als Frauen Marien Tiaren ver-wittibten von hannikaten, Frauen Gbristenwachtmeisterin eheleiblichenSöhnen" zu gleichen Teilen, jedoch sollten sie es während ihrer Minder-jährigkeit in communione besitzen. Neben zahlreichen anderen Legaten,die sie aussetzte, bestimmte sie fernerder Frauen Negierungsräthin zuGels, Frauen Freudenhöferin, als meines seel. ersteren Eheherrn Schwesterh

0 Vas wenig umfangreiche Kodizill, überschriebenIusta sunt zuclieia clomini",unterzeichnet von einer Bnzahl Zeugen, befindet sich bei den Lehnsakten Straßgräbchen.

-) H.-St.-K. 1.06. S548, Vas y. Buch rc., Fol. 228.

h Ihre wohltätigen Stiftungen für Bautzen bei Keßler, Die milden Stiftungender Stadt Budissin, I. Heft, 1847, S. 41.

tz Ls mutz heißen . . .meines seel. ersteren Lheherrn BruderstochterKindern", denn Jakob Heinrichs Bruder, Johann Laspar v. L. hatte u. a. eine Tochter5>nna Maria verm. v. Freudenhofer.

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