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hiesige Zeitungsanstalt überhaupt: Man rccensire, sagt er in einerNote, akademische Streit- und Gelegenheitsschriftchen, Alltags-komödien, zuweilen mit vieler Redseligkeit, und schweige vonWerken, die der Nation Ehre machen, als z. E. Klo PflocksRepublik :c. Will Hr. B. meine Privatmeinung wisse», warumich glaube, daß man solche Werke nicht recenstrt? Weil solcheMeisterstücke ohnehin in allen Händen sind, und man genug zuthun hat, den Leser auf Werke, die mit Bescheidenheit ange-kündigt worden sind, aufmerksam zu machen, oder ihn vor an-dern zu warnen. Übcrdas ist es nicht jedes Recensenten Sache,sich mit dem geringsten Tadel gleich eine ganze Meute von Bos-sen auf den Hals zu laden. Gesetzt ein Recensent hätte gesagt:das Gute in Klopstocks Republik (ich meine hier den erstenBand, denn den zweiten habe ich nie gesehen), ließe sich aufein paar Bogen bringen; das Übrige sei eine Allegorie, die manallenfalls durch ein Stück, wie die im Zuschauer"), einmal aus-hält, die aber unerträglich wird, wenn sie durch einen Band ge-dehnt wird, was würde die Folge gewesen sein? wenigstensein Nccensentenverhör oder wohl gar, weil sich die Wahrheit,wenn sie so nicht fertig werden kann, zuweilen des Pasquillsbedient, ein Pasquill auf die Universität. Hrn. Boß von Red-seligkeit sprechen zu hören, diese Klappermühle, die mit un-endlicherKlapperseligkeit ganze Quartiere des Museums un-zugänglich macht, thut eine herrliche Wirkung. Mir ging indessen
') .Lclllison's, llosopk (geb. 1672, gest. 1719), Spectator.