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als zu empfinden. Es ist nicht feiner Witz, nicht Spott, nichtangenommene drollige Satyrlaune, sondern ein rohes, poltern-des, bauernstolzes Betragen, abwechselnd mit den plattesten Ein-fällen, die sich kaum die Bedienten untereinander erlauben. Beiseinem Recensentenverhör liegt diese Rusticität schon wirk-lich in etwas im Titel, und die schöne, ganz nach den Griechengebildete, Seele hat das Unschickliche in der ganzen Ausführungnicht einen Augenblick bemerkt. Hr. V. ist da Kläger, Rich-ter und Büttel zugleich, und thut noch überdas Alles miteiner solchen Hitze, daß er bei einem Criminalverhör in jedervon den 3 erwähnten Kapacitäten zur Thür hätte können hin-ausgeschmissen werden. Eine der besten Recensionen dieses Ver-hörs und zwar vom Schluß desselben steht in dem leipzigerBücherverzeichniß. Sie ist sehr kurz, deßwegen setze ich sie ganzher: Voß, Recensentenverhör, Schluß. Gottlob!das ist mir eine Beredsamkeit fürwahr, wobei die Zuhöreraus Freude, daß die Rede zu Ende ist, das Oenm an-stimmen; das lernt man aus den Alten. Hr. V. merkthiervon nichts. Allein der Bauernstolz hat, außer mancherartigen innerlichen Ähnlichkeit mit dem riechenden Odem, auchvorzüglich noch die äußerliche gemein, daß ihn jedermann be-merkt, den ausgenommen, der ihn hat. Nun weiter; ausder ganzen Art gegen Hm. Hofr. H. zu verfahren (ich sagenicht aus dem Dispüt selbst), erhellt ein solcher grober Un-dank, daß sich das Ganze nicht ohne den äußersten Unwil-len lesen läßt. Ja, er thut sogar einen Ausfall auf die ganze
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