scheiden, wie der Tadel war; nicht wie ein Schüler gegen sei-nen Lehrer; nicht wie der ehemals Dürftige gegen den Mann,auf dessen Vorwort er war gefüttert worden; nicht wie gegenden Mann, der ihn väterlich mit Zeugnissen versehen, die inallen Hauptstädten von Europa respectirt worden wären; son-dern er ließ einen Privatbrief des Hrn. Hofr. H. drucken, ohnezu bedenken, daß dieses allein schon jedem rechtschaffenenMenschen unmöglich ist; aber was noch mehr ist, er fügte die-sem Brief Noten bei, worin kein Mensch den surigsm so pel-lionow') leicht verkennen wird, und that das Alles mit einemEifer, und einer Rabulistensuade, als gölte es seinen Hals, alswäre die Frage: Do bo or not to bo? Da es am Ende dochnichts weiter ist, als 1o or not bä/t? Hätte man Hrn.V. die größte Entdeckung dieses Jahrhunderts streitig gemacht,so war sein Ton noch immer gegen einen solchen Mann unge-zogen, aber bei diesem nichtswürdigsten aller Plunder, bei einerErfindung, dergleichen der Physiker alle Tage macht, wenn ereinen papierncn Stöpsel hinsteckt, wo ein Kork gesteckt hatte, sozu schreiben! Es ist überhaupt so etwas Eignes in Allem, wasder Mann sagt, wenn er lehren oder witzig sein will, das leich-ter empfunden als erklärt wird, und das sind noch die bestenStellen, denn an vielen Orten ist es eben so leicht zu erklären,
') Mit diesen roulirten nämlich zu Erasmus Zeiten, nachdes großen Mannes eigner Versicherung, die Sylbenstecher(Grammatiker). Anm. des Verfassers.
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