der Liebling seines Volks zu werden, nicht wie er seinen Landes-lcuten Eifer für die Tugend, und edle Ruhmbegierde mit allerMacht der Poesie ins Herz reden soll, sondern was er sagt, isteine für uns sehr wichtige Neuigkeit:
Ich komme zu Dir nicht aus dem stügischcn Abgrund,Denn kein A'idäs herrscht rc.
Ich hätte gewiß im Hexameter fortgefahren:
Halts Maul! das wissen wir längst schon.Ich erwartete wirklich, Homäros würde Hr. V. auch sagen,daß die Milchstraße eigentlich nicht aus Milch bestände. Hr.B. also, anstatt den Homer in seine Zeiten zu versetzen, ver-setzt sich selbst in die Zeiten gleich nach dem Homer, nur istleider der Schauplatz bei Flensburg, wo ihn der Graf vonStoiber g vor dieser Gespenstergeschichte') bereits ge-sehen hat. Nun kommen einige sehr schöne Zeilen, nach mei-nem Urtheil können sie nicht besser sein, es sind die, worinHomer, mit Milton zu reden, seinen Waldgesang mitden Tönen von Davids Saitenspiel vergleicht, auf welches derStrahl der näheren Gottheit herabglänzte. Die Stelle, worinder bescheidene alte Mäonide seinen erhabenen Gesangkindliches Stammeln nennt, aus Ehrfurcht gegen unsern gc-meinschaftl. Gott, der den isaldischcn Seher") selbst begeisterte,
') Daß es wirklich eine Gespenstergeschichte und kein Gesichteines Dichters gewesen ist, erhellt am Ende.
Anm. des Verfassers.
") Jsai, Vater Davids.