wisse, ebenfalls nicht. Meine Bewunderung Garrick's sei cari-caturmäßig, hingegen er sei ein Poet und habe die Odyssee über-setzt, oder wie die Worte heißen.
Wenn mein Urtheil über eine Sache des Geschmacks ansich richtig ist, und wenn es mit dem Urtheil der besten Köpfe,die ich kenne, übereinstimmt, so bekümmere ich mich wenigdarum, ob mir meine Schriften ein Recht geben, zu urtheilen,so lange diese Schriften nicht selbst falsche Urtheile über solcheWerke enthalten. Ich habe mich hier und da in meinen Auf-sätzen deutlich genug erklärt, daß mir einige von manchen hoch-gcrühmten Gedichten schlechterdings nicht gefielen, weil ich nichtsdarin fand, was mich nur einen Augenblick unterhalten konnte,und weil es wirklich, wenn ich die Constructionsverdrehungenund den Mctaphernzwang, und ein paar Ausdrücke wegnahm,die schon tausendmal da waren, auch wirklich nichts übrig blieb.Ich fand ferner, daß die Leute, die solche Gedichte mit scha-manischen Zuckungen lasen, eben nicht Leute waren, die sichdurch besondere Urtheile oder Talente auszeichneten, oft geradedurch das Gegentheil. Ja ich fand, daß sie öfters die Zeilen,die sie mir blassen, bebenden Lippen, bei sanft dahinmähendemArm im Hummelton des Entzückens in den lauschenden Kreisdahinsumstcn, nicht einmal verstanden. Der Schluß daraus warsehr leicht: sie bewunderten, aus prästabilirtcr Verehrung gegenden Verfasser, und eben die scha manische Empfindlichkeit, diesie durch das erweiterte Organ und den feierlichen Gang ihrerArliculativn in sich erweckt hatten, begeisterte sie für den