Diesen Gründen fügte ich auch noch den bei, daß die 70Dolmetscher oft das l8orv der Hebräer durch ausdrücken. Ichfragte den Hrn. Ritter Michaelis, wie das Horo ausgespro-chen würde, und er sagte mir, wie ein reines e. Das Argu-ment mag für sich allein gering sein, in der Summe wiegt esallemal mit. Hierbei erschien aber Hr. V. auf einmal in sei-ner ganzen Voßheit und fragt: haben auch die alten He-bräer so gesprochen, Hr. Ritter Michaelis? Ist dasnicht eine Ungezogenheit, die über Alles geht? Blut, Blut, wodu doch bist! Ich hatte dem Ritter nicht einmal gesagt, wozuich die Sache brauchen wollte, und weiß dessen Meinung überdie Aussprache des >? bis jetzt noch nicht. Übrigens ist es selt-sam, daß Hr. V. mir den Beweis zuschiebt; Er muß beweisen,daß die alten Hebräer nicht so gesprochen haben.
Hr. V. rückt mir auf, ich halte ihn für den Erfinder vondem /?§. Da irrt er sich gar sehr; ich weiß wohl, daß erden Schöpsenlaut nicht erfunden hat, allein, daß er einen Ge-
Es ist aber der einzige beträchtliche, den ich bis jetzt habe findenkönnen. Ob der Verfasser seinen Zweck von Permanenz er-reichen wird, daran zweifle ich sehr. Übrigens ist das Mottoaus dem Ouinctilian") gut gewählt, es schließt sich mit den be-kannten Worten pl»8 liabct operis, guam ostentalionis. Vonden Werken unserer Orlhographen gilt das Motto gerade umge-kehrt: plus liabont o8toiilalioni8, guam opeil8.
Anm. des Verfassers.
') fluinct. Inslit. Oral. I. 4.
IV.
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