Druckschrift 
4 (1844)
Entstehung
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sein eignes Gefühl, (Schulfüchse kommen hier nicht mit in Be-tracht,) ob es nicht allemal verdrießlich ist, jemanden z.B.haben,oder Lährc sagen zu hören, wenn man gewohnt ist, hebenund Lehre zu hören, umgekehrt aber gar nicht? Wenn je-mand statt mein Läden (nur vie) mein Leeben sagt, so klingtes, mir wenigstens, zwar fremd, aber nicht unangenehm. Ichhabe eine Aciricc gekannt, die so sprach, schweeben, leeben,seehen (roir), und sie fand Nachahmer. Auch affectirte Mäd-chen, die sich auf ihren niedlichen Mund was wissen, sprechenohne Unterricht zuweilen so. Die Hexen wissen wohl, daß dasreine e den schönen Mund unendlich mehr ziert, als das Schöp-sen-ä mit dem fallenden Unterkinn, Ich habe einen Engländerim Deutschen unterrichtet, der nicht Laben (la vie) sagen wollte,sondern immer Leeben sprach, er schämte sich, anders zu spre-chen, weil es ihm häßlich vorkam, sein Liberi (so hätte er nachseiner Mundart sprechen müssen) mit dem Schöpsenton zu ver-wechseln; er würde sehr viel lieber Loben gesagt haben. Beiden Engländern ist zwar der Schöpsenlaut sehr gemein, aber woer ihnen neu ist, da ist er ihnen unangenehm. Ja, sie ändernoft, in ihrer Sprache selbst, den Schöpsenlaut in das mensch-liche e oder hohe st. Die zierlichen Mädchen in England hebenz. E. in dem häßlichen Wort mit dem Schöpsenlaut, dasci so hoch, daß es fast wie Nehsti klingt, oder glauben, imst^klinge Um nsstier, jemehr sie das <r darin zum Schöpsenlauterniedrigen. Und so geht es mehrern Leuten, die ich befragthabe. Wenn ich daher Häbä oder, des voli äecisiri wegen,