offen stehen, so thäten diese Menschen besser, sie läsen denseligen Geliert, der auf eine Weise für Deutschland geschrie-ben hat, deren Werth man über jetziger Genie-Seher ei undGenie-Flegelei, die eine so viel über, als die andere unterder Linie der Schönheit und Wahrheit weg, fast zu verkennenanfängt; Gelierten, der eben deßwegen ein großer Mannwar, weil er allen Ständen ohne Commentar verständlich ist,und ohne eines andern als seines eignen großen und unsterb-lichen Geistes Zuthun zugleich unterrichtet, bessert und vergnügt.Es wäre also im Ganzen wohl billig, Hr. Voß ließe vor dieExemplare seiner Odyssee, die er für seine Gelehrten bestimmt,von Hrn. Chodowiecky irgend etwas stechen, das blockt, mitder Unterschrift:
8 io von V0LI8').
Aber das ist noch nicht Alles, was sich gegen Hrn. V. ein-wenden läßt. Sein äh ist nicht bloß ein unnützer, neuer, son-dern auch ein häßlicher, unangenehmer Laut, eben weil es derSchöpsenlaut ist, und das ist vermuthlich Ursache mit, daß manihn trotz des Erasmus") wieder vergessen hat. Man frage nur
') 810 vos non vobis niäilic»tis sves.
8 ic vos von vobis voller» lertis ovos.
8 io vos non vobis mellilicatis apos.
8 io vos non vobis lertis -irstr» boves.
Virgilius, in Hb. Elaucli! Vooati <Ie I?. Virgilii älsronis vita,XVIl.
") Desiderius Erasmus, geb. 1467, gest. 1536.