Druckschrift 
4 (1844)
Entstehung
Seite
260
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lesen und schreiben zu wollen, und da hört und fühlt er ganzrichtig. Aber dieses Beispiel (und das macht es eben so vor-trefflich), ist bloß gewählt, um auch sogar einem stumpfen Ohrdie Absurdität fühlbar zu machen, die übrigens in allen andernauch steckt, in Häbä und Thäbä so gut, als in jenem ge-heiligten Namen. Was einen geheiligten Namen profan klin-gen macht, kann einem feinen Ohr einen bloß rcspectabeln, wonicht immer lächerlich, doch unangenehm klingen machen.Jener entweihte, heilige Name erzeugt nicht erst die Absurdi-tät, sondern er vergrößert sie nur. Dieses fühlt Hr. Voß frei-lich nicht, aber mein Himmel! können wir dazu denn etwas?Er fühlt vermuthlich noch mehr nicht von dem, was sein Leserfühlt. Will er den Leser deßwegen eigensinnig schelten, so mußer sich gefallen lassen, daß ihm dieser antwortet: Schweige dustill mit deinem stumpfen Gefühl für Alles, was anständigist und schön klingt.

Was endlich die guten Menschen anbetrifft, für die Hr. V.bloß übersetzt haben will, die nicht ein eingewurzeltes Gefühlvon Ehrfurcht vor jenem frühen Alter der Welt mitbringen, die,wenn sie jene Namen nennen, nichts empfinden, sondern sichbloß an ein genealogisches Register erinnern, das man ihnengibt, die überhaupt nicht ganz mit jenen undeutschen Altenzu leben und zu denke» gelernt habe», die werden zwar allzeit,zumal in der Odyssee, Unterhaltung und Unterricht finden:allein mich dünkt, da das menschliche Leben so sehr kurz ist, unduns zur Weisheit, Tugend und zum Vergnügen so viele Wege