Druckschrift 
4 (1844)
Entstehung
Seite
253
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bürg sprechen könnte! Ist das nicht abscheulich? Es ist abernoch nicht die Hälfte. Die Römer schreiben mit ihren

Buchstaben Helena, und'7/st^ Hebe, also r und ^ beides durchHe, da sie doch das as hatten Haeliae zu schreiben. Aber dieLateiner lasen ihr e auch zuweilen wie ae, sagt Hr. V. Aberwie konnte denn ein Anfänger den Ton in diesen Wörterntreffen, da beide schöne Mädchen waren, und eine so gut wiedie andere ein Recht auf ein langes oder kurzes Ho hatte ? dasst und das folgt, war doch kein entscheidendes Zeichen, fürao und o. Ja, ist es den Zungen der Römer wie den unsri-gen gegangen, so hätten sie wohl gar Hälena gelesen, sowie wir sprechen: Kähle, häll, und sogar hällenistisch.Hierzu kommt noch, daß die Griechen Mas, den Propheten,und Eli, wenn es so viel heißt als mein Gott, durchund 7/1- ausdrücken: im Hebräischen ist dieses ein dt mit einemIsero, das immer, wie ich vom Hrn. Ritter Michaelis') selbstweiß, wie ein reines v gelesen wird. Das darüber stehende 8ist ein bloßer Spiritus lenis. Aber sieh doch! wie Pedantereiansteckend ist! Ich wollte beweisen, daß es lächerlich wäre, jetztnoch die Aussprache des durch alle Wörter durch be-stimmen zu wollen, und ich fange an zu beweisen, daß es wiee geklungen habe. Ich gebe also hiermit Alles, was ich fürdas c bewiesen habe, feierlich auf und begnüge mich bloß

') Johann David Michaelis, berühmter Orientalist, geb.1717, gest. 1791.