Druckschrift 
4 (1844)
Entstehung
Seite
245
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aus, die Lateiner zuweilen das -? durch ,-is; das « sowohl alsdas k der Griechen verwandelt sich öfters in denselben Wörternin , als 7 /xor'ov, Pt/so- P-l-sak-- w.; aus

diesen Gründen zusammen genommen schließt Hr. Boß, mit An-dern: die Griechen haben ihr -? weder wie a noch wie e, son-dern wie beides zugleich, also ä, oder, weil die Schöpse ander Elbe bei ihm ein votum äecisivuin in der Sache habenmüssen, wie äh ausgesprochen, da man es bisher entweder wieih, wie noch jetzt in England üblich ist, oder wie eh aussprach,welches allmälig in Deutschland allgemein zu werden anfing.Hierüber muß man ihn selbst nachlesenDieses Alles warganz gut. Allein Hr. Voß geht sehr viel weiter, er will diegriechischen Namen im Deutschen auch so schreiben, also nichtmehr Athen, sondern Athän, nicht mehr Heb e, sondern Hübä,nicht mehr Thebe, sondern Thäbä setzen, und Alles das thuter, aus jene Gründe hin, mit einer Zuversicht und einer Ruhe,als hätte seine ursprünglich griechische Seele ehemals selbst amPiräeus geweidet oder mit vor Troja gestanden. Hier merke derLeser, wie Hr. Voß von einer sinnreichen Muthmaßung, wovoner die Ehre mit Andern theilt, mit eignem, lächerlichem Pedan-tismus, zu moderner Nechtschreiberei übergeht, und auf diesebloß sinnreiche Muthmaßung hin, eine fast über ganz Eu-ropa angenommene Orthographie ohne den mindesten Gewinn

') D. Museum Sept. 1780. von S. 243 bis 251. oder nochbesser von S. 238 bis 252. Anm. des Verfassers.