ändert; eine Orthographie, die ein vernünftigerer Mann als erselbst alsdann noch nicht andern würde, wenn jene Muthma-ßung zur Gewißheit stiege.
Weiter. Nicht sowohl um jene Muthmaßung zu widerle-gen, als vielmehr, welches Hr. B. gar nicht einmal gemerkthat, ihm die Thorheit seiner Recht schreiberci auf einmalfühlbar zumachen, wurde er gefragt: ob er auch Hr. Jäsusund Amän statt Amen schreiben wolle'). Meinem Gefühlnach höchst vortrefflich. Wer noch nicht weiß, was das kiäiculumac-ri rc. des Horaz") sagen will, der muß, dünkt mich, in die-ser Streitigkeit diese Frage beherzigen. Hr. B. selbst sagt inder Angst, der Einwurf sei nichts werth, und findet doch fürgut, sich darnach zu richten. Er theilt nämlich, diesem nichts-würdigen Einwurf zu gefallen, seine neue Orthographie ineine'esoterische und eroterische. Bei den durch Religion ge-heiligten Namen behält er das durch den Gebrauch gehei-ligte e bei, hingegen für die profanen Helden seines Homer,glaubt er, wäre sein profanes ä schicklicher. Ein Beispiel vonelender, schulfüchselndcr'") Rechthaberei, dergleichen es wenige
") In (Heyne's) Recension seines Aufsatzes: Über den Oceander Alten (götting. Magazin 1780. 2tes Stück, S. 297 ff.) inden götting. gelehrten Anzeigen 1780. Stück 42.
") 8ermon. I. 8slvr. X. 14. 18. — Iliclieulum aori
korlius ot mvlius mgznss plerumgus secat res.
'") Ich bediene mich dieses Worts, nicht weil Hr. B. Rek-tor einer Schule ist, sondern weil es in dieser Streitigkeit un-