Druckschrift 
4 (1844)
Entstehung
Seite
246
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ändert; eine Orthographie, die ein vernünftigerer Mann als erselbst alsdann noch nicht andern würde, wenn jene Muthma-ßung zur Gewißheit stiege.

Weiter. Nicht sowohl um jene Muthmaßung zu widerle-gen, als vielmehr, welches Hr. B. gar nicht einmal gemerkthat, ihm die Thorheit seiner Recht schreiberci auf einmalfühlbar zumachen, wurde er gefragt: ob er auch Hr. Jäsusund Amän statt Amen schreiben wolle'). Meinem Gefühlnach höchst vortrefflich. Wer noch nicht weiß, was das kiäiculumac-ri rc. des Horaz") sagen will, der muß, dünkt mich, in die-ser Streitigkeit diese Frage beherzigen. Hr. B. selbst sagt inder Angst, der Einwurf sei nichts werth, und findet doch fürgut, sich darnach zu richten. Er theilt nämlich, diesem nichts-würdigen Einwurf zu gefallen, seine neue Orthographie ineine'esoterische und eroterische. Bei den durch Religion ge-heiligten Namen behält er das durch den Gebrauch gehei-ligte e bei, hingegen für die profanen Helden seines Homer,glaubt er, wäre sein profanes ä schicklicher. Ein Beispiel vonelender, schulfüchselndcr'") Rechthaberei, dergleichen es wenige

") In (Heyne's) Recension seines Aufsatzes: Über den Oceander Alten (götting. Magazin 1780. 2tes Stück, S. 297 ff.) inden götting. gelehrten Anzeigen 1780. Stück 42.

") 8ermon. I. 8slvr. X. 14. 18. Iliclieulum aori

korlius ot mvlius mgznss plerumgus secat res.

'") Ich bediene mich dieses Worts, nicht weil Hr. B. Rek-tor einer Schule ist, sondern weil es in dieser Streitigkeit un-