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geruhet. Allein hiermit ist dem Übel, der großen Kosten unge-achtet, noch gar nicht gesteuert. Denn leider folgen eben dieseGassenlaterncn jetzt nur zu oft Eurem leidigen Beispiele, undhaben Neulicht, wenn sie entweder volles haben oder doch imletzten Viertel sein sollten. Und was Wunder? Wenn dasgroße Neichsnachtlicht es so macht, was soll man von den Reichs-»achtlichterchen sagen? Sollen wir sie etwa beständig Jahr fürJahr brennen lassen? da kostete Uns die Finsterniß mehr alsdas Licht. Oder soll ich studirte Lampenwärter halten, die die-selben nach den Epakten ') und photometrischen Grundsätzen an-stecken ? Oder den Astronomen, die nunmehr um die profitableAstrologie gekommen sind, etwa dafür den profitabeln Gasscnla-
ternenpacht übertragen? Was?-
Weiter. Wir suchten Euch durch Güte zu gewinnen, undübertrugen Euch die Aufsicht über Unsern großen Salzwasservor-rath und dessen täglich etliche Mal nöthige Rüttel- und Schüt-tclung, und über das noch in Unserm höchsten Wind- undWettercollegio, Sitz und Stimme. Ja, Ihr erhieltet bereits vorziemlicher Zeit eine Ehre, worüber Euch selbst alle Sonnenhecrebeneiden könnten, nämlich mit Zuziehung der Sonne die Zeitdes Osterfestes zu bestimmen. Ob wir nun gleich fürs erste Euchin dem Besitze derselben zu lasse» gedenken, so können Wir doch
') Mondzeiger, d. h. die Tage, um welche das Son-nenjahr länger ist, als die zwölf Umläufe des Mondes um dieErde.