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Spinne, die weder von Geometrie noch von Absicht etwas weiß,genug es fehlt ihr was, und ein dunkeles Gefühl belehrt sie,daß dieses Etwas, über kurz oder lang, in ihrem Netz hängenbleiben wird.
Sie haben einen unwiderstehlichen Hang, ihr künftigesSchicksal zu wissen, oder, welches auf eins hinaus läuft, dasAlter, die Schönheit und den Stand ihres künftige» Bräuti-gams. Sie thun unglaublich Viel, es zu erfahren. Sie ziehenCharten, stechen Sprüche, zupfen Blumenblätter aus, bei wel-chen sie die Namen der Wahlfähigen hersagen. Sie kochen,braten, backen Weissagungen an gewissen Tagen und Stundendes Jahres; sie ließen lange vor Montgolsier, Montgolstcrenaus angezündetem Flachs in den Spinnstuben steigen, um etwasKünftiges zu erfahren, schämen sich, daran zu glauben, undgehen mit dem Glauben daran zu Bette; sie suchen vierblät-terige Kleeblätter und legen sie in die Gesangbücher, um sichin der Kirche daran zu erbauen, wenn nichts Bessers zu thunist; sie tragen doppelte Nüsse und Haselnüsse bei sich, oder ver-wahren sie in ihren Kisten und Kleiderschränken. Selbst ihreNähpulte enthalten daher gemeiniglich etwas, was nicht hineingehört, wenn es auch nur Erbsen oder Salz wäre. Wenn sieGeduld haben, ein Punktirbuch verstehen zu lerne», so ist esfast das Einzige, was ihnen den Mangel dessen einigermaßen er-setzt, was sie zu crpunktircn trachten. Diese Bücher sind für sieganz unschädlich, denn sie punktiren fort, bis die günstige Ant-wort erscheint, und dann ist Alles gut.