Druckschrift 
4 (1844)
Entstehung
Seite
200
Einzelbild herunterladen
 

200

Was die Ausführung unsers Vorhabens selbst betrifft, sosehe ich freilich voraus, daß wir uns mancher Deutung aussetzenwerden. Wir können aber aufrichtig versichern, daß wir nieauf einzelne Personen Rücksicht nehmen wollen. Kaffeeschwester-liches Gezischel muß sich indessen, so wie das deutende Gemur-mel der sich immer getroffen findenden hochmüthigen Schwäche,Jedermann gefallen lassen. Es ist unmöglich, die Fackel derWahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne hier einen Bartund dort ein Kopfzeug zu versengen, und verdrießliche Ausle-gung von Satyren muß man immer erwarten, so lange mandie Gegenstände dazu nicht aus dem alten Testamente nimmt.

Die Bedienten.

s) männliche.

.4) Probe von Bemerkungen für den Dichter.

Die Bedienten, worunter ich Alles verstehe, was wenigstenszuweilen Livree trägt oder tragen sollte, von dem nettsten Kerlan, der seine Bildung hinter den Stühlen des ersten Speisesaalsder Welt empfangen hat, bis zu dem ungehobelten Bauerjun-gen, der noch im Camisol mit Aufschlägen das Apportiren lernt,sind nicht die letzten Menschen, auf die der Dichter zu sehen hat.Es ist diejenige Classe, bei der Kopf und Schwanz im Cirkelder menschlichen Gesellschaft einander fassen, und unter derenEinfluß gemeiniglich diejenigen wieder mehr oder minder stehen,die sonst keine Befehle erkennen. Die langen Arme der Großen,sich selbst überlassen, sind daher bei weiten nicht so furchtbar,