Druckschrift 
4 (1844)
Entstehung
Seite
199
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politischen Redner') gelernt. Seinen Homer studircn, istüberhaupt eine Redensart, bei der mich alle Mal ein heimlicherUnwille anwandelt, sie ist das rechte Losungswort der Galanten,Prächtigen, denen im Herzen nichts über einen Musenalmanachgeht. Seinen Homer? Ja, ich glaube fast, was Mancherstudirt, ist sein Homer: der gesprächige erfahrungsvollc Alte,verstellt und verzerrt durch das brechende Mittel des stockigen,unerfahrnen Krasthaftn, der ihn studirt: und so hat freilich jederden feurigen. Zum Beschluß nur ein Paar Worte, zur Über-zeugung auch derjenigen, denen Raisonnement nicht schmeckt.Won Shakespeare's und Fielding's Werth sind, glaube ich, auchdiejenigen überzeugt, von denen er nicht deutlich erkannt wird.Allein was thaten Shakespeare und Fielding? Bei den großenTalenten und Erfahrungen, die vielleicht im Jahrhunderte nurEinem zu Theil werden, fing jener an Schauspiele, und dieserRomane zu schreiben, in einem Alter, in welchem unsere Helden,aus Verdruß über ihre mißlungenen Unternehmungen, sich indas Häusliche zurückziehen müssen, für welches sie vielleichtallein geboren waren.

rcrer, zu ihrer Zeit fast in allen Schulen gebrauchten, historischenund geographischen Werke, z. E. Kurze Fragen aus der alten undneuen Geographie; Kurze Fragen aus der Politischen Historie;Genealogische Tabellen.

') Chrn. Weise, geb. 1642, gest. 1708, schrieb unter anderndie Schauspiele: der politische Redner und der neu erläutertePolitische Redner; namentlich jenes oft aufgelegt.