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4 (1844)
Entstehung
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wie der Verliebte jedes Mädchen auf ein Paar hundert Schrittefür die scinigc hält. Was er nach nicht gefunden hat, das lernter finden, und was er noch nicht ist, das wird er. Wo einVolk einmal aus Mangel an Geschmack und an Kenntniß desMenschen von andern Seiten, so weichlich geworden ist, daß esnur allein für Werke dieser Classe Gefühl hat, und nur Schrift-steller, die die Heimlichkeiten ihrer Jugend, unter dem Credit desreifern Alters, auf diese Art ausplaudern, für Seher zu haltenanfängt, da geht es Fall auf Fall. Denn wohin kann ein sol-cher Trieb nicht führen, wenn ihm, wie bei uns, jeder Bube,der seinen Siegwart') halten kann, unter dem Credit des sichernZeichens eines auserwählten Gefühls und der bereits geschehenenEinweihung in die innersten Mysterien der Natur, nachhängenzu müssen glaubt. Daher entstehen die häufigen Vermählungenvon warmen Herzen mit leeren Köpfen, und durch jede wirdentweder ein sogenannter liebenswürdiger Schriftsteller, oder einsogenannter menschenfreundlicher, liebevoller Leser. Denn unterallen Verbindungen von Mängcln und Vollkommenheiten dermenschlichen Seele ist, wenn mich meine Beobachtung nichtganz trügt, gerade die eben genannte diejenige, bei der manmit der größten Leichtigkeit schreibt, und mit der größten Tole-

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') Seiner Zeit (1776) berühmter Roman von Joh. MartinMiller, geb. 1750, gest. 1814. Verfasser der Geschichte Carlsvon Bnrgheim und Emiliens von Rosenan re. wie mehrerer po-pulären Lieder, z. E. »Traurig sehen wir uns an.« .