189
'' ">? iq
i
«>«-«»KtL !K
, ÜP»
. WiG
M, ik
>, II«
Midi,
i Mu i,
«lünh«
k!»'»
li-M
L/Ä»
N-M
nu-tz MM m
l>M 1 '-"
Nil 0k
,tzf-
jk?'
samen Fibern und einem durch ein wenig Beifall gestärktenVorsatz, sonderbar zu scheinen, läßt sich eine Menge närrischesZeug in der Welt anfangen, wenn man schwach genug ist, eszu wollen, unbekannt genug, mit wahrem Ruhm es schön zufinden, und müsfig genug, es auszuführen. Was kann endlichdaraus werden? Nichts anders, als man malt den Menschennicht mehr, wie er ist, sondern statt seiner ein verabredetesZeichen setzt, das mit dem Originale oft kaum so viel Ähnlich-keit hat, als manches heraldische mit dem seinigen. SolcheSchriften lassen sich freilich lesen, ja ich will nicht leugnen, daßein schlauer Kopf sogar eine gewisse Kunst darin anbringen könne,die einem andern Kopfe von ähnlicher Schlauigkeit Vergnügenmachen und daher eines gewissen Grades von Vollkommenheitfähig sein kann. Aber das Ganze bleibt doch allemal eine er-bärmliche Plackerei, die weder dem Manne von Geschäften, nochdem Ausländer gefallen kann, wie die Proben, die man miteinigen unserer berüchtigsten hat machen wollen, sattsam gelehrthaben. Mancher, der wohl fühlt, wo ihn der Cothurn undSoccus drückt, wirft sich, wie man zu sagen pflegt, daher indas Fach der weinerlichen Liebe, wo sowohl ihm als dem Leser,jedem nach seiner Art, das guo<I uslura oniuis aiümslis docuitzu statten kommt, jenem das Schreiben, so wie diesem dieSelbstvergleichung erleichtert, und beiden ihren Mangel an Ein-sicht nicht fühlen läßt. Ein jeder, wenn er über das löte Jahrweg ist, hat schon seine Beobachtungen hierzu gemacht, undfindet sich und seine Schöne im Schauspiele und Romane, so