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streicheln, um einzusehen, daß der Mann nicht beweisen will,man könne gar nichts aus den Gesichtern schließen'). Wozuhätte er denn sein Kupfer stechen lassen? Er sagt ja ausdrück-lich, er wolle nur Behutsamkeit erwecken, das ist, Herrn La-vatern bedächtigere Leser verschaffen, und ihn selbst vorsichtigermachen und bewegen, bestimmter zu sprechen und dann haupt-sächlich das Heuschreckenheer von Physio gnostikernzu zerstreuen, das unsere Gesellschaften schändet, und welchesgleichwohl jenes Mannes Wärme unvorsätzlich ausgebrütet hat.O! es gibt unter diesem Volk gar unüberlegte Leute, die, solange man ihnen schmeichelt, einige gewisse Züge als Kollisionen,und sobald man ihren Hochmuth kränkt, für physiognomischeZeichen deuten. Nein, wenn ich Ihren göttingischen Gegnerrecht verstanden habe, so leugnet er nichts weniger als alle Phy-
') Herr Lavater ist in seinem Aufsatz im IVten Theil seinerPhysiognomik häufig in denselben Fehler verfallen, vermuthlichweil man ihm zum Erstenmal die kleine Abhandlung mit Re-commendation, ohne sie selbst gelesen oder verstanden zu haben,zugeschickt hat. Daher wird es ihm so leicht, Widersprüche zufinden und Sätze auszuziehen, die für ihn sind. Einer Beant-wortung dieses lavaterischen Aufsatzes, nebst einigen andern Be-merkungen über sein Werk überhaupt, und einzelne Kapitelwird der Verfasser dem zweiten Theil seiner Anmerkungen überPhysiognomik allein widmen. Er wird da mit Hrn. Lavaterallein reden, und ihn sorgfältig von seinen unwürdigen Ver-theidigern und Schülern trennen.
Anm. des Herausgebers.