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siognomik. Er scheint vielmehr selbst einePhysiogno-mik für den Maler lehren zu wollen, die Allen ver-ständlich ist, mit welcher man aber bei Anwendun-gen in der Welt nicht weit kommt. Jene Maler-sprache besteht nach ihm aus strikten pathognomi-schen guten und schlechten Zügen nach ihren Grada-tionen, mit organischer und thierischer Schönheitund Häßlichkeit zweckmäßig versetzt. Da aber jenepathognomischen Züge gemeiniglich nur bei See-len von wenig Stärke und Festigkeit, oder wiemanes bei guten Gemüthern nennt, von Weichlichkeit,sehr deutlich sind; so sind sie zwar vortrefflich,ein Alphabet für den Maler herauszusuchen, aberwenn er, bei der unzählbaren Menge von Kolli-sionen in der Welt, damit lesen will, so wird esihm gehen, wie dem Propheten, von dessen Kunst,mutatis mutsnäis, alles das, was für und wider Phy-siognomik gesagt wird, auch gilt.
Dieses veranlaßte bei dem Verfasser das Gleichniß vonSteinarten und Salzen. Wer sie bloß nach ihrer KiKurs üo-tsrminslg kennen lernen will, ohne die chemischen und andernHülfsmittel, wird sich meistens sehr irren. Und was den Men-schen vom Stein unterscheidet, macht gerade die Sache nochschwerer. Daher schließt er mit den ausdrücklichen Worten:Physiognomik ist äußerst unsicher. So verstehe ich es, ichweiß nicht, ob ich recht bin.