Druckschrift 
4 (1844)
Entstehung
Seite
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sich gekränkt glaubenden Stolzes, ist die Abhandlung gar nichtwider Ihren Gegner. Sehen Sie, das wird ein gefährlichestelum in der Hand desselben werden; es trifft Kopf undHerz zugleich.

Im Vertrauen auf Ihre Selbstverleugnung und in derHoffnung, daß Sie mich dieses Unterrichts wegen nicht für IhrenFeind erklären, denn ich gebe ihn ja nicht öffentlich, will ichIhnen kurz sagen, wie ich mir die Sache vorstelle. BeruhigenSie sich indessen, wir wollen am Ende doch wohl Rath schaffen.

Nach meiner geringen Einsicht, haben sowohl die Feindeals Freunde unserm göltingischcn Antagonisten Unrecht gethan.Das ist ein Umstand, wenn er den gewahr wird, so weiß ichkaum, was wir antworten wollen. Ich versichere Sie, könnteich die Originalurkunden dazu alle auf einen Bündel kriegen,so wollte ich unseren Proeeß mit einem Freudenfeuer aus den-selben eröffnen, und sie, wie es unser einem zukommt, alle mitEins durch den Schornstein jagen. Was ich meine, ist dieses:Ehe der Kalender heraus kam, waren die Animositäten zwischenPhysiognomen und Antiphysiognomen, hauptsächlich aber zwi-schen Physiognostikern und Antiphysiognomen, aufs Höchstegestiegen. Als nun der Kalender erschien, sehen Sie, so schrieendie Anti's: da habt ihrs endlich, und die Pro's glaubten wirk-lich, sie Haltens endlich, und vertheidigten sich so laut und sovortrefflich und so schnell, daß man anfangen mußte zu glauben,sie hätten Unrecht. Aber, lieber Göbhard, sehen Sie nur insBüchelchen, man darf sich nur ein cinzigcsmal den Bart