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hat bei den Nichtdenkern eben so viel Gewicht, als des vor-trefflichen Mannes Schlüsse bei Denkern haben, und bei Den-kern und Nichtdenkern verlieren, das heißt freilich bei der gan-zen gelehrten Welt verlieren. Aber sagen Sie, warum hätteIhr göttingischer Gegner Mendelssohn fürchten sollen? Erkanntedes Mannes philosophische Unparteilichkeit, und seine von allergelehrten Stockjobberei entfernte Wahrheitsliebe, und den Profitfür seine Physiognomik hatte er damals außerdem schon baarin der Tasche. Das Lob des größten Philosophen hätte ihmkeinen Pfennig hinein, und sein Tadel keinen heraus brin-gen können. Das ist klar. Das Schlimmste also, was ihmhätte begegnen können, war: Überführung eines Irr-thums. Sie halten dieses für einen unersetzlichen Schaden,das weiß ich. Aber mein Herr, Sie haben nun schon so tau-sendmal gefunden, daß Leute das für scheußlich halten, wasSie schön finden; hätten Sie nicht denken sollen, es könne jaauch wohl einmal jemand geben, der Unterricht für Vortheilehielte. Doch auch selbst dieses Geschrei, als wenn es Ihnen imErnst nicht um Belehrung Ihres Gegners, sondern nur umdessen Unterdrückung zu thun wäre, möchte auch noch hin-gehen. Es verräth höchstens ein bißchen Gallensucht und einbißchen innere Überzeugung, und das sind Kleinigkeiten, unddas Seltsame darin hat gar nichts auf sich, denn es verliert sichgrößtentheils ganz, wenn man bedenkt, daß das Geschrei vonIhnen kommt. Allein unglückseliger Weise für uns und zumbleibenden Krempel der betrübten Folgen, der blinden Hitze desIV. 7