Druckschrift 
4 (1844)
Entstehung
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auch iu dem äußersten Falle weissagen. Das, was so vieleLeute für Physiognomik einnehme, sei eigentlich das Pathogno-mische, und die Bewegung beweglicher Theile. Aus ruhendenGesichtern lasse sich wenig oder nichts urtheilen, und das We-nige sei pathognomisch. Was die festen Theile angehe, so könneman vielleicht in dem alleräußersten Falle, auf monströse Geniesund monströse Dummköpfe etwas schließen, aber für die meisten,mit denen wir zu thun haben, lasse sich nichts finden. Daswaren theils meine Worte, theils der Sinn derselben. So we-nig sich aber hieraus eine wissenschaftliche Prophetik würde fest-setzen lassen, so wenig werde man je zu einer wissenschaftlichenPhysiognomik gelangen. Ja noch weniger, denn eine neue Phy-siognomik werde einen neuen Menschen schaffen, so wie eineneue Bertheidigungsart eine neue Befestigungskunst. Und end-lich widersetzte ich mich dem fast an Thorheit grenzenden Einfall:Harmonie zwischen dem, was die Welt, z. E. das Frauenzimmer,Schönheit, und dem, was sie Verstand und Tugend nennt, zusuchen. Alles dieses schrieb ich in einigen Morgenstunden zu-sammen, von der Hand weg zur Presse, so daß ich zuweilen,um fortfahren zu können, mein Manuscript wieder aus derDruckerei holen lassen mußte.

Ich habe wissentlich Niemand besonders darin gemeint;freilich sprach ich von Schwärmern, allein die Schwärmerwaren auf taufende angewachsen, und daß man meine Aus-drücke so sehr auf einen gewissen Mann deutete, war, dünktmich, ein sicheres Zeichen, daß man überzeugt war, der gewisse

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