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4 (1844)
Entstehung
Seite
63
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Kürbis, so wenig als Begebenheiten, die von ihm abhängen,berechnen, wie Sonnenfinsternisse. Man sagt mit eben demGrad von Bestimmtheit, der Charakter des Menschen liege inseinem Gesicht, indem man sich auf die Lesbarkeit von Allemin Allem beruft, als man, sich yuf den Satz des zureichendenGrundes stützend, behauptet, er handle maschinenmäßig.

3) Die Form der festen Theile sowohl als der beweglichen,hängt auch von äußern Ursachen ab, die gemeiniglich geschwin-der und kräftiger wirken, als die innern; und doch gibt derMensch jedem sichtbaren Eindruck, selbst der Verzerrung durchdie Pocken, Zahnlücken u. s. w. physivgnomischen Sinn. Dasmenschliche Gesicht ist nämlich eine Tafel, wo jedem Strichtransscendente Bedeutung beigelegt wird; wo geringer Krampfaussehen kann wie Spötterei, und eine Schmarre wie Falsch-heit. Eben so hindert Widerstand von außen, Zähigkeit derTheile, allen pathognomischen Eindruck.

4) Jeder Bewegung der Seele correspvndirt, in verschiedenenGraden von Sichtbarkeit, Bewegung der Gesichtsmuskeln, dahersind wir geneigt, auch ruhenden Gesichtern, die jenen bewegteȊhnlich sind, die Bedeutung der letztem beizulegen, und dehnendaher die Regel zu weit aus.

5) Selbst den dauernden Spuren ehemaligen pathognomi-schen Ausdrucks auf dem Gesicht, von dem noch das wenigeSichere abhängt, das die Physiognomik hat, ist nur in denäußersten Fällen zu trauen, wo sie so stark sind, daß man dieLeute gezeichnet nennen möchte, und auch alsdann nur, wenn