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kann. Die Liederlichkeit, der Geiz, die Bettelei ». s. w. habenihre eigene Livree, woran sie so kenntlich sind, als der Soldatan seiner Uniform, oder der Kaminfeger an der seinigen. Eineeinzige Partikel verräth eine schlechte Erziehung, und die Formunseres Hutes und Art ihn zu setzen, unsern ganzen Umgangund Grad von Geckerei. Selbst die Rasenden würden öftersunkenntlich sein, wenn sie nicht handelten. Es wird mehr ausKleidung, Anstand, Compliment beim ersten Besuch, und Auf-führung in der ersten Viertelstunde, in ei» Gesicht hinein er-klärt, als die ganze übrige Zeit aus demselben wieder heraus.Reine Wäsche und ein simpler Anzug bedecken auch Züge desGesichts.
Doch wir müssen abbrechen, und wollen statt neuer Erläu-terungen, die sich ins Unendliche vervielfältigen ließen, lieberdie Hauptsätze kurz zusammennehmen, damit man ein so weit-läustiges Werk nicht wieder falsch verstehe, und dem Leser über-lassen, sich nach seiner Lage in der Welt, entweder den bequem-sten Beweis oder die bequemste Widerlegung dazu selbst aufzu-suchen. Ausgemacht scheint uns Folgendes:
1) Obgleich objective Lesbarkeit von Allem in Allem überallstattfinden mag, so ist sie es deßwegen nicht für uns, die wirso wenig vom Ganzen übersehen, daß wir selbst die Absicht un-sers Körpers nur zum Theil kennen. Daher so viel scheinbareWidersprüche für uns überall.
2) Von der äußeren Form des Kopfs, in welchem ein freiesWesen wohnt, muß man nicht reden wollen wie von einem